
Forschungskooperationen und Netzwerke
Als moderne Forschungs- und Beratungsinstitution legt das Institut großen Wert auf die Vernetzung mit internationalen Kooperationspartnern. Erstmals hat sich das ÖIF europaweit durch die Koordination der Europäischen Beobachtungsstelle zur sozialen Situation, Demographie und Familie positioniert. Die von der Europäischen Kommission eingerichtete Beobachtungsstelle umfasste 15 nationale Expertinnen und Experten der jeweiligen EU-Mitgliedstaaten und wurde von 1998 bis 2004 vom ÖIF koordiniert. Nachfolgend finden Sie jene Netzwerke, in denen wir derzeit aktiv sind:
Die EU-Familyplatform (Plattform für Familienforschung und Familienpolitik) wurde im Oktober 2009 von der Europäischen Kommission gegründet und im August 2011 beendet. Sie bringt 12 führende europäische Universitäten, politische Entscheidungsträger und Repräsentanten der Zivilgesellschaft (NGO's) zusammen. Koordinierende Stelle ist die Technische Universität Dortmund. Sämtliche Publikationen sind auf der Homepage der Familyplatform erhältlich.
Dieses Netzwerk wurde 2004 gegründet und ist eine Expertengruppe aus 25 Ländern, die sich mit den Themen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Karenzierungsmodellen und deren politischen Rahmenbedingungen beschäftigt.
Die demografische Situation im europäischen Raum und in zahlreichen anderen OECD-Ländern ist starken Veränderungen ausgesetzt. Das Generations and Gender Programme (GGP) kann mit aktuellen empirischen Daten Aufschluss über das rezente demographische Verhalten geben und darüber hinaus gehende, weiterlaufende Prozesse sowie deren beeinflussende Faktoren erfassen.
Das ÖIF ist bei einer Initiative vertreten, die vom WHO Regional Office for Europe in 2008 gegründet wurde und seither vom Federal Centre for Health Education (BZgA), einem WHO Collaborating Centre for Sexual and Reproductive Health, in enger Kooperation mit einer europäischen Expertengruppe weiter geführt wird. Die Expertengruppe umfasst 19 Expertinnen und Expterten von neun Westeuropäischen Ländern, die die unterschiedlichsten Ausbildungs- und Forschungshintergründe aufweisen, von der Medizin über die Psychologie bis zu den Sozialwissenschaften. Die letzten Publikationen zu den Standards für Sexualaufklärung (PDF, deutsch) in Europa 2010 bzw. in Englisch (PDF) Standards for Sexuality Education in Europe.



