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Geschwistermobbing

Risikofaktoren und Langzeitkonsequenzen

Von: SLAVA DANTCHEV UND DIETER WOLKE

Warum sind Geschwisterbeziehungen wichtig?
Geschwisterbeziehungen sind die längsten zwischenmenschlichen Beziehungen, die wir im Laufe unseres Lebens haben (Caffaro 2014). Geschwister verbringen in der Kindheit oft täglich Zeit miteinander. Im späten Jugendalter und frühen Erwachsenenalter sehen sie sich weniger und werden oft wieder enger, wenn Geschwister Kinder haben (Onkel, Tante) und wenn es um die Pflege der Eltern im Alter geht. Der tägliche Umgang zwischen Geschwistern kann einen großen Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes haben. Liebevolle und einfühlsame Geschwisterbeziehungen können Kindern helfen, schwierige Lebenssituationen wie die Scheidung ihrer Eltern oder problematische Freundschaften zu bewältigen. Auch gelegentliche Konflikte zwischen Geschwistern können positiv zur individuellen Entwicklung beitragen, indem sie Kindern die Möglichkeit geben, sich emotionale, soziale und kognitive Kompetenzen anzueignen (Wolke et al. 2015). Problematisch wird es jedoch, wenn die Geschwisterbeziehung von negativen Interaktionen und aggressivem Verhalten beherrscht wird. Unter diesen Umständen können die Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern leiden.

Ungefähr 85 % der Kinder wachsen in einem Haushalt mit Geschwistern auf (Wolke et al. 2015). Gewalt zwischen Geschwistern ist die häufigste Form der Gewalt, die Kinder im Kindesalter erfahren, mehr als von Eltern oder anderen Gleichaltrigen (Caffaro 2014). Erstaunlich ist, dass Geschwisterbeziehungen in Theorien zur Entwicklung und Entstehung von Psychopathologie bis zum heutigen Tage weitgehend vernachlässigt wurden. Eltern und Fachkräfte im Gesundheitswesen normalisieren oft das Gewaltverhalten zwischen Geschwistern, und Forscher haben sich fast ausschließlich auf den Einfluss von Eltern konzentriert, und dabei übersehen, dass Kinder oft mehr Zeit mit Geschwistern als mit den Eltern verbringen. Die Zeit und Qualität der Beziehungen mit Geschwistern, wie wir aufzeigen, kann starke Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung haben.

Geschwistermobbing
Wenn ein Kind seinen Bruder oder seine Schwester regelmäßig, wiederholt und mit Absicht seelisch, körperlich oder sozial verletzt, und ein Machtunterschied zwischen Geschwistern gegeben ist – real (z.B. Unterschiede im Alter, Stärke, Größe) oder wahrgenommen (hat die Unterstützung der Eltern, ich kann mich nicht wehren) – dann redet man von Geschwistermobbing (Wolke et al. 2015). Seelisches oder soziales Mobbing umfasst Taten wie z.B. Anschnauzen, Kleidung verstecken, vor den Eltern schlechtmachen, Gerüchte verbreiten oder seinen Bruder oder seine Schwester ausgrenzen. Körperliches Mobbing dagegen umfasst Verhalten gegenüber dem Geschwisterkind wie Schubsen, Schlagen oder Erpressen. Je nach Studie und Definition werden 15–50 % der Kinder von ihren Geschwistern gemobbt, und 10–40 % der Kinder mobben ihre Geschwister (Wolke et al. 2015). Die Prävalenz ist somit höher als jene des Schulmobbings.

Ursachen
Die Gewalt zwischen Geschwistern wird vor allem evolutionär oder mit sozialen Lerntheorien erklärt (Caspi 2012). Evolutionär betrachtet stehen Geschwister innerhalb des Familiensystems als angeborene Rivalen zueinander. Jedes erstgeborene Kind kann den vollständigen Umfang aller Ressourcen (z.B. Liebe, Aufmerksamkeit oder materielle Ressourcen) genießen, welche die Eltern für die Kinderziehung zur Verfügung stellen. Mit der Geburt von jedem zusätzlichen Kind wird die Verfügbarkeit von diesen elterlichen Ressourcen für das erstgeborene Kind vermindert. Dies führt oft zu Geschwisterrivalitäten und Konflikten, wobei Kinder im Alltag wegen der hoch ersehnten elterlichen Ressourcen konkurrieren. Wenn ein Kind das Gefühl hat, dass sein Geschwister unfairerweise mehr Aufmerksamkeit von den Eltern bekommt, kann dies zu Frustrationen führen, die gegebenenfalls die Entwicklung von aggressiven Tendenzen und Gewalthandlungen zwischen Geschwistern in Gang setzen können. Diese sogenannte Geschwisterrivalität ist in allen Gesellschaften beschrieben worden (Levy 1993). Wenn die Rivalität zwischen Geschwistern über die ersten Monate und Jahre bestehen bleibt, kann dies zu Problemen führen.

Evolutionstheorien
In Übereinstimmung mit Evolutionstheorien zeigt sich, dass strukturelle Familieneigenschaften mit der Prävalenz von Geschwistermobbing in Beziehung stehen (Caspi 2012; Caffaro 2014; Wolke et al. 2015). Familien, die mehr Kinder haben, Familien mit mehr Buben, Erstgeborene und insbesondere Familien, in denen der Erstgeborene ein Bub ist, erleben mehr Geschwistermobbing. Geschwisterpaare mit einem geringeren Altersunterschied mobben häufiger. Forschungsergebnisse zum sozioökonomischen Hintergrund der Familien sind gemischt. Einige Studien zeigen, dass Kinder, die aus Familien mit niedrigerem Gehalt, keiner elterlichen Ausbildung oder aus tieferen Gesellschaftsschichten kommen, öfters Geschwistermobbing erleben. Andere Studien zeigen wiederum, dass Kinder aus Familien mit höherem sozioökonomischen Status unter häufigerem Geschwistermobbing leiden. Unklar ist ebenso, ob mehr Gewalt zwischen Scheidungskindern herrscht.

Soziale Lerntheorien
Aus der Perspektive von sozialen Lerntheorien entwickeln Kinder aggressive Verhaltensmuster, indem sie aggressives Verhalten in sozialen Situationen beobachten, welches im Nachhinein belohnt wird (z.B. Dominanz über eine andere Person oder Erreichen eines Ziels). Kinder, die in Familien mit häuslicher Gewalt aufwachsen, lernen, dass man in einer zwischenmenschlichen Interaktion nur durch Schikanen und Gewalt an sein gewünschtes Ziel kommt. Kinder, die in einem feindlichen Umfeld groß werden, internalisieren dadurch oft ein negatives zwischenmenschliches Verhaltensmuster, welches sie dann in anderen sozialen Situationen weiterführen. Dies ist für Geschwisterbeziehungen wiederholt aufgezeigt worden (Caspi 2012; Caffaro 2014; Wolke et al. 2015). Zudem wurde gezeigt, dass Eltern, die inkonsequent in ihrer Disziplin sind, indem sie mal eingreifen und mal nicht oder ein beständiges raues Familienklima schaffen, das Risiko von Geschwistermobbing zwischen ihren Kindern erhöhen. Eltern, die oft miteinander streiten, können ebenfalls die Chancen steigern, dass Geschwister sich untereinander mobben. Häusliche Gewalt und Kindesmissbrauch haben ebenso einen starken Einfluss auf das Gewaltverhalten zwischen Brüdern und Schwestern. Ermutigend sind jedoch Forschungsergebnisse, welche zeigen, dass ein fürsorglicher Erziehungsstil, bei dem Eltern sich aktiv und liebevoll an der Erziehung ihrer Kinder beteiligen, vor Geschwister- und auch Gleichaltrigen-Mobbing schützen kann (Tippett & Wolke 2015).

Ein Manko der momentanen Forschung ist, dass die Ergebnisse zumeist auf Querschnittsstudien beruhen. Es ist daher nicht klar, ob die Eltern sich anders verhalten, weil die Geschwister sich mobben oder umgekehrt. Es besteht daher ein Bedarf an Langzeitstudien, die zur gleichen Zeit mehrere potenzielle Prädiktoren inklusive individueller Charakteristiken (z.B. Temperament der Kinder) erforschen können. Langzeitstudien, welche die Langzeitauswirkungen von Geschwistermobbing erforschen, wären auch hilfreich.

Auswirkungen auf das kindliche Wohlbefinden
Oft wird Geschwistermobbing mit Worten abgetan wie: „Kinder sind Kinder – da muss man durch.“ oder „Das macht einen stärker.“ Macht es Kinder wirklich stärker oder hat Geschwistermobbing gegebenenfalls negative Auswirkungen auf die Entwicklung? Querschnittstudien zeigen, dass Mobbing unter Geschwistern mit emotionalen und Verhaltensproblemen korreliert (Wolke et al. 2015). Kinder, die an Geschwistermobbing teilnehmen, entwickeln häufiger problematische Beziehungen zu ihren Mitschülern und beteiligen sich häufiger an Schulmobbing, sind häufiger einsam und unglücklich, weisen klinisch relevante Verhaltensstörungen auf, sind häufiger depressiv und werden häufiger als delinquent beschrieben (Wolke et al. 2015). Allerdings wird in diesen Berichten selten zwischen Tätern, Opfern oder Täter-Opfern unterschieden – die Auswirkungen können recht unterschiedlich sein.

Es gibt momentan nur eine Langzeitstudie, die über Langzeitkonsequenzen von Geschwistermobbing berichtet (Boyd et al. 2013). Langzeitstudien sind wichtig, denn nur durch solche Studiendesigns ist es möglich, einen zeitlich geordneten Kausalschluss über die Assoziation zwischen Geschwistermobbing und deren Folgen zu ziehen. Langzeitstudien können andere Variablen kontrollieren, die eventuell mit der Einflussvariablen (Geschwistermobbing) oder der Ergebnisvariablen korrelieren.

Studiendesign
Die beiden im Folgenden vorgestellten Studien basieren auf der „Avon Longitudinal Study of Parents and Children“ (ALSPAC). Für ASLPAC wurden in den 1990er Jahren 14.541 schwangere Frauen aus Avon, England, rekrutiert. Die Frauen wurden ab der 18. Schwangerschaftswoche untersucht, und die Kinder und Väter wurden mehrmals jährlich befragt und ab ihrem siebten Lebensjahr ins Studienlabor eingeladen, um an Interviews, psychologischen und körperlichen Erfassungen teilzunehmen. Geschwistermobbing war bei beiden Studien die Einflussvariable. Studie 1 untersuchte die Zusammenhänge zwischen Geschwistermobbing und klinischer Depression, Angstzuständen und Selbstverletzung im frühen Erwachsenenalter (Bowes et al. 2014). Studie 2 untersuchte die Zusammenhänge zwischen Geschwistermobbing und der Entwicklung von psychotischen Störungen im frühen Erwachsenenalter (Dantchev et al. 2018).

Methode
Geschwistermobbing wurde mit Hilfe eines Fragebogens untersucht, für den das „Olweus Bullying Questionnaire“ adaptiert wurde. Kinder wurden über Geschwistermobbing befragt, als sie zwölf Jahre alt waren. Den Kindern wurde zuerst erklärt, dass es sich um Geschwistermobbing handelt, wenn ein Bruder oder eine Schwester sie mit Absicht verletzen möchte, indem sie gemeine und verletzende Dinge sagen, das Geschwister komplett ignorieren, hauen, treten oder prügeln beziehungsweise indem sie böse Gerüchte und Lügen verbreiten. Kinder mussten danach angeben, wie oft sie in den vergangenen sechs Monaten von ihren Geschwistern gemobbt wurden (sibling bullying victimization) und wie oft sie selbst ihre Geschwister gemobbt hatten (sibling bullying perpetration). Die Häufigkeit von Geschwistermobbing wurde anhand einer fünfstufigen Likert-Skala gemessen (0 = nie; 1 = nur ein- oder zweimal; 2 = zwei- bis dreimal im Monat; 3 = einmal die Woche; 4 = mehrmals in der Woche). Kindern wurde auch eine Mobbingrolle zugeteilt: „nicht involviert“ (kein Mobbingverhalten); „Täter“ (Kinder, die ihre Geschwister mobben); „Täter-Opfer“ (Kinder, die ihre Geschwister mobben, aber auch von ihnen gemobbt werden); „Opfer“ (Kinder, die von ihren Geschwistern gemobbt werden). Die Stichprobe mit allen Längsschnittdaten (inklusive Kontrollvariablen von der Schwangerschaft bis ins Erwachsenenalter) war für Studie 1 N = 3.452 und Studie 2 N = 3.596.

Studie 1: Depressionen, Angststörungen und Selbstverletzung
In dieser Studie (Bowes et al. 2014) wurden die Zusammenhänge zwischen Opfer-werden durch Geschwistermobbing im mittleren Kindesalter und Depressionen, Angststörungen und Selbstverletzungen im frühen Erwachsenenalter untersucht. Logistische Regressionsanalysen zeigen, dass Kinder, welche mehrmals die Woche von ihren Geschwistern gemobbt werden, das doppelte Risiko haben, an klinischer Depression im frühen Erwachsenenalter zu leiden und sich selbst zu verletzen (Abbildung 1). Kinder, die oft gemobbt werden, haben ebenso ein fast doppelt so hohes Risiko, dass Angststörungen im Erwachsenalter diagnostiziert werden (Abbildung 1).

Abbildung 1: Odds Ratios für klinische Depression, Angststörungen und Selbstverletzungen mit 18 Jahren nach der Geschwistermobbing Erfahrung mit 12 Jahren.

N = 3,452. * =p < .05.
Referenzkategorie: nicht involviert

Die Resultate verändern sich nur leicht und bleiben signifikant, wenn für individuelle Unterschiede (z.B. frühzeitige Verhaltensstörungen) Familien- (z.B. häusliche Gewalt) und Freundschaftsvariablen (z.B. Schulmobbing) kontrolliert werden.

Studie 2: Psychotische Störungen
In der zweiten Studie (Dantchev et al. 2018) wurdeerforscht, ob Geschwistermobbing im mittleren Kindesalter mit psychotischen Störungen (z.B. Halluzinationen, Paranoia, Wahnvorstellungen) im frühen Erwachsenalter assoziiert ist. Wir waren daran interessiert zu ermitteln, ob verschiedene Geschwistermobbingrollen (nicht involviert, Täter, Täter-Opfer, Opfer) unterschiedlich mit psychotischen Störungen verknüpft sind. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass sowohl Opfer-werden als auch Täter-sein in einer Dosis-Wirkungs-Beziehung mit psychotischen Störungen assoziiert sind. Multinomiale logistische Regressionen zeigen darüber hinaus, dass die Beteiligung in jeder Geschwistermobbingrolle das Risiko für psychotische Störungen um das Zwei- bis Dreifache erhöht (Abbildung 2), auch wenn sowohl frühzeitige psychische, psychotische und Verhaltensstörungen als auch Familienfaktoren kontrolliert werden.

Abbildung 2: Odds Ratios für psychische Störungen mit 18 Jahren anhand der Mobbingrolle innerhalb der Geschwisterbeziehung mit 12 Jahren.

N = 3,522. ** = p < .01; * = p < .05.
Referenzkategorie: Nicht involviert

Fazit
Geschwistermobbing ist keinesfalls ein harmloses Verhalten zwischen Kindern, das man als normative Etappe des Erwachsenwerdens betrachten sollte. Kinder, die von ihren Geschwistern gemobbt werden, aber auch Kinder, die als Täter agieren, haben ein langfristig erhöhtes Risiko, an mehreren psychischen Störungen zu leiden. Eltern, Forscher*innen und Fachkräfte im Gesundheitswesen müssen unbedingt auf die Gefahr und Langzeitauswirkungen von Geschwistermobbing hingewiesen werden. Kinderärzt*innen, Psycholog*innen und Psychiater*innen sollten bei der Präsenz von seelischen Störungen immer auch Fragen zu den Geschwisterbeziehungen stellen. Präventive Maßnahmen sollten entwickelt werden, um zu verhindern, dass alltägliche Auseinandersetzungen zwischen Geschwistern in körperlicher oder seelischer Gewalt eskalieren. Eltern brauchen Unterstützung, damit sie lernen, wie sie am besten bei Konflikten zwischen ihren Kindern eingreifen können, ohne dass diese ausarten. Fachkräfte im Gesundheitswesen sollten Familien über Geschwistermobbing aufklären und sowohl Eltern als auch Kinder darauf ansprechen. Es besteht ein bestürzendes Manko an Interventionsstudien, die sich als Ziel setzen, negatives Verhalten zwischen Geschwistern zu verbessen und später nachzuforschen, ob dies die Langzeitfolgen von Geschwistermobbing verringern kann.

 

Kontakt:
s.dantchev@warwick.ac.uk

Die Autor*innen:
Slava Dantchev, BSc, ist Doktorandin an der University of Warwick, England, wo sie von Prof. Dieter Wolke betreut wird. Ihre Doktorarbeit widmet sich der Untersuchung von frühzeitigen Prädiktoren und Langzeitkonsequenzen von Geschwistermobbing.

Prof. Dieter Wolke, PhD, ist Professor für Entwicklungsund Differenzialpsychologie an der University of Warwick, England. Zu seinen Forschungsinteressen gehören die Entwicklungswege von psychischen Problemen über die Lebensspanne hindurch, die Langzeitkonsequenzen von Schulmobbing, der Erziehungsstil der Eltern und die Entwicklung von frühgeborenen Kindern.

Avon Longitudinal Study of Parents and Children (ALSPAC): http://www.bristol.ac.uk/alspac/)

Literatur:
Bowes, Lucy; Wolke, Dieter; Joinson, Carol; Lereya, Suzet Tanya; Lewis, Glyn (2014): Sibling Bullying and Risk of Depression, Anxiety, and Self-Harm: A Prospective Cohort Study. In: Pediatrics 134(4), e1032–e1039.
Boyd, Andy; Golding, Jean; Macleod, John A. A.; Lawlor, Debbie A.; Fraser, Abigail; Henderson, A. J. W.; Molloy, Lynn; Ness, Andy; Ring, Susan; Davey Smith, George (2013): Cohort Profile: the ‚children of the 90s‘- the index offspring of the Avon Longitudinal Study of Parents and Children. In: International Journal of Epidemiology 42 (1), S. 111–127.
Caffaro, John V. (2014): Sibling abuse trauma. Assessment and intervention strategies for children, families, and adults. 2. Aufl. New York, NY: Routledge.
Caspi, Jonathan (2012): Sibling Aggression. Assessment and Treatment. New York, NY: Springer.
Dantchev, Slava; Zammit, Stanley; Wolke, Dieter (2018): Sibling bullying in middle childhood and psychotic disorder at 18 years: A prospective cohort study. In: Psychological Medicine. DOI: 10.1017/S0033291717003841.
Levy, David M. (1939): Sibling rivalry studies in children of primitive groups. In: American Journal of Orthopsychiatry 9 (1), S. 205–214.
Tippett, Neil; Wolke, Dieter (2015): Aggression between siblings: Associations with the home environment and peer bullying. In: Aggressive Behavior 41 (1), S. 14–24.
Wolke, Dieter; Tippett, Neil; Dantchev, Slava (2015): Bullying in the family: Sibling bullying. In: The Lancet Psychiatry 2 (10), S. 917-929.

 

Informationsdienst "beziehungsweise", Ausgabe Juni 2018