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Partnerschaftliche Rollenteilung

Schweizer Studie spricht vom „Erfolgsmodell“

Von: MARGRET BÜRGISSER


28 Deutschschweizer Elternpaare wurden 2015 in persönlichen Gesprächen über die von ihnen seit mehr als zwei Jahrzehnten praktizierte partnerschaftliche Rollenteilung1 befragt.2 Frühere Befragungen derselben Eltern hatten 1994 und 2004 stattgefunden.

Gesamtbewertung des Modells
Die bei jeder Befragung – in Zehnjahresintervallen – neu gestellte Frage, ob die Paare mit dem egalitären Rollenmodell zufrieden seien, beantworteten die Befragten auch 2015 großmehrheitlich positiv. Die meisten Eltern würden das egalitäre Modell wieder wählen, dies umso mehr, als sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im Zeitverlauf tendenziell verbessert haben. Das egalitäre Modell erweist sich – in der Gesamtbilanz – als eigentliches Erfolgsmodell.

Kritische Voten, welche die Zustimmung zum egalitären Modell relativieren, sind selten. Es geht dabei eher um Details als um Grundsätzliches: um die zu lange Beibehaltung eines Jobsharings, um zu früh oder zu stark aufgestockte Arbeitspensen oder um Fragen der familienergänzenden Kinderbetreuung. Im Grundsatz wird das Modell jedoch für Eltern wie für Kinder als erfolg- und chancenreich bewertet.In der Anfangsphase der egalitären Rollenteilung fühlten sich manche der befragten Eltern als Außenseiter. Teilzeit zu arbeiten und sich Kinderbetreuung und Hausarbeit zu teilen, war in den 90er-Jahren außergewöhnlich. Inzwischen ist die gesellschaftliche Akzeptanz des egalitären Modells gestiegen.

Dass junge Mütter nach der Familiengründung ihren Beruf nicht einfach an den Nagel hängen, gehört heute zum Alltag und auch, dass Väter mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen als früher.

Schwierigkeiten bei der Umsetzung
Trotz grundsätzlicher Zustimmung zum partnerschaftlichen Modell gibt es Paare, die mit seiner Umsetzung Mühe hatten. Ein Grund dafür sind unterschiedliche Stile – im Haushalt, aber auch im Umgang mit den Kindern. Konflikte wegen der Hausarbeit waren in früheren Jahren verbreitet. Die Befragung von 2015 vermittelt nun den Eindruck, dass sich die Situation in vielen Haushalten entschärft hat. Fast alle Befragten bestätigen, der Aufwand für die Hausarbeit habe im Laufe der Jahre massiv abgenommen. Dies gilt vor allem für jene, deren Kinder nicht mehr zu Hause wohnen. Es besteht aber die Vermutung, dass Hausarbeitskonflikte für einige Trennungen mitverantwortlich waren. Bei mindestens zwei Paaren scheint die Beziehung (auch) wegen der ungenügenden Beteiligung des Mannes an der Hausarbeit gescheitert zu sein.

Was ändern?
Die befragten Mütter und Väter haben ihre Kinder großteils selbst betreut. Aus heutiger Sicht wäre die Mehrheit jedoch bereit, einen Teil der Betreuung an familienergänzende Institutionen (Kitas etc.) abzugeben. Viele denken, sie hätten für sich und die Partnerschaft Freiraum gewinnen und den Kindern zusätzliche Beziehungs- und Lerngelegenheiten bieten können, wenn es diese Angebote schon früher gegeben hätte. Sie betrachten die in den letzten Jahrzehnten geschaffenen Betreuungsstätten als großen Fortschritt. Es gibt aber auch einige Paare, welche die Kinderbetreuung wieder teilen und ganz auf familienergänzende Kinderbetreuung verzichten würden. Die Bereitschaft dazu ist bei den Vätern eher noch ausgeprägter als bei den Müttern.

Vor- und Nachteile
Die Befragten identifizierten auch allgemeine Vor- und Nachteile des egalitären Rollenmodells: Es unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ermöglicht Müttern wie Vätern die Teilhabe an unterschiedlichen Lebenswelten. Da beide Partner einer Erwerbsarbeit nachgehen, fördert es deren materielle Unabhängigkeit. Berufliche Krisen (Stellenverlust, Arbeitslosigkeit etc.) betreffen in der Regel nur einen der beiden, während der Erwerb der anderen Person gesichert ist. Das Modell ist zudem geeignet, die Beziehungsfähigkeit und Solidarität eines Paares zu stärken. Da beide Partner in Familie und Beruf engagiert sind, kennen sie die jeweiligen Herausforderungen und können dafür Verständnis entwickeln. Die tägliche Auseinandersetzung um praktikable Lösungen fördert Kommunikations- und Organisationsfähigkeit sowie Flexibilität. Wird auch die Hausarbeit konsequent geteilt, stellt dieses Modell eine echte Umsetzung des Gleichstellungspostulats dar.

Die egalitäre Rollenteilung schafft Voraussetzungen zur gemeinsamen Betreuung der Kinder und zum Aufbau engagierter tragfähiger Beziehungen. Es bietet Kindern die Chance, im Alltag zwei Bezugspersonen zu haben und von ihnen vielfältig gefördert zu werden. Wenn Söhne durch das Erleben ihrer Väter sozialisiert und in ihrer Identität gefestigt werden, ist dies auch aus Sicht der Gewaltprävention wertvoll. Umgekehrt erleben die Töchter ihre Mutter als vollwertige Berufsfrau, was sie für die eigene Erwerbsstätigkeit positiv prägt.

Als Nachteile der partnerschaftlichen Rollenteilung sind die infolge Teilzeitarbeit anfänglich reduzierten Karrierechancen zu erwähnen. Egalitär organisierte Eltern müssen sich in den ersten Jahren auch finanziell einschränken und können möglicherweise keine hohen Rentenansprüche ansparen. Leider eignet sich das egalitäre Rollenmodell mit beiderseitiger Teilzeitarbeit nicht für alle Paare. Wenn die Löhne der Partner tief oder sehr unterschiedlich sind, könnte ein anderes Modell geeigneter sein.

Entwicklung der Kinder aus Elternsicht
Die 61 Kinder der befragten Eltern waren zum Befragungszeitpunkt zwischen 18 und 33 Jahre alt. Viele werden von ihren Eltern noch finanziell unterstützt. Da in manchen Fällen auf eine Erstausbildung (Bachelor, Berufslehre etc.) noch eine Zweitausbildung (Master etc.) folgt, sind sie auf diesen Rückhalt auch angewiesen. Erstaunlich ist der hohe Anteil jener Kinder, die eine Fachhochschule oder Hochschule besuchen oder bereits einen (Fach)Hochschulabschluss erreicht haben.

Manche Kinder hatten anfänglich Mühe, ihre Berufs- oder Studienrichtung zu finden. Nicht selten verlief die Berufseinmündung bei einem Kind mühelos, bei dem anderen hingegen mit Verzögerung oder auf Umwegen. Die meisten Eltern betonen, die Kinder entsprechend ihren Neigungen und Fähigkeiten gefördert zu haben. Sie verneinen jedoch, bei der Berufswahl Druck ausgeübt zu haben.

Es gab bei den Kindern nicht nur Verzögerungen in der Entscheidungsfindung, sondern in einigen Fällen auch problematische Entwicklungen, wie Drogenabhängigkeit, Magersucht und psychische Erkrankungen. Diese Erfahrungen entfallen etwa zur einen Hälfte auf Familien, bei denen sich die Eltern getrennt haben und zur anderen auf solche, die noch zusammenleben.

Eltern-Kind-Beziehung früher und heute
Nur ein kleiner Teil der Kinder wohnt noch bei den Eltern. Kinder, die außerhalb des Elternhauses leben, pflegen regelmäßige Kontakte mit Vater und Mutter (bei geschiedenen Eltern oft mehr mit dem einen als mit dem anderen Elternteil). Das Muster des Kümmerns und Sorgens steht in der Eltern-Kind-Beziehung nicht mehr im Vordergrund. Es geht nun mehr darum, gemeinsame Interessen zu pflegen. Die Jungen schätzen es, von der Erfahrung der älteren Generation zu profitieren. Doch auch die Eltern können vom Know-how ihrer Kinder profitieren.

Was den Eltern an ihren Kindern auffällt, sind deren Sozialkompetenzen. Diese zeigen sich im Umgang mit den Geschwistern, gegenüber den Eltern, aber auch im Beruf, im Rahmen von Wohngemeinschaften und gegenüber Freunden. Viele Eltern stellen auch fest, dass ihre Kinder – ob Frau oder Mann – heute „voll haushaltstauglich“ sind. Manche leben in Wohngemeinschaften und wenden dort an, was sie zu Hause gelernt haben. Einige Eltern räumen allerdings auch ein, ihre Kinder zu sehr umsorgt, verwöhnt und von unangenehmen Arbeiten ferngehalten zu haben.

Erwerbsarbeit und Existenzsicherung
Die Konstellationen der Eltern mit egalitärer Rollenteilung erweisen sich im Zeitverlauf als recht stabil. Die meisten Familien wohnen noch am selben Ort wie vor 20 Jahren, viele sogar im selben Haus oder in derselben Wohnung. Gleichzeitig haben sich gewisse bei der Erstbefragung festgestellte Unterschiede zwischen den paarspezifischen Situationen in der Zwischenzeit verstärkt.Auffällig in der Entwicklung der befragten Paare ist die hohe Stabilität der Erwerbssituationen. Bei rund der Hälfte hat sich an den Tätigkeiten beziehungsweise den ausgeübten Berufen seit der Befragung von 2004 nichts geändert, außer dass – im selben Maße, wie der Aufwand für die Betreuung der Kinder sank – das Arbeitspensum angehoben wurde. Die durchschnittlichen Erwerbspensen beider Partner betrugen 1994: 115 Prozent, 2004: 143 Prozent und 2015: 165 Prozent. Die Frauen arbeiteten zu allen drei Befragungszeitpunkten etwas weniger als die Männer, wobei die Unterschiede gering sind.

Anlässlich der Interviews äußerten sich die Befragten auch zum Stellenwert ihrer Teilzeitarbeit. Was die eigenen Jobs betrifft, waren die Stellungnahmen mehrheitlich positiv. Die Teilzeitpensen sind längst nicht mehr infrage gestellt. Manche Personen sind umgeben von jüngeren Mitarbeitenden, die ebenfalls reduziert arbeiten. Befragte in Kaderpositionen sehen Chancen und Schwierigkeiten von Teilzeitarbeit allerdings nicht nur als Nutznießer, sondern auch als Vorgesetzte. Sie betonen, kleine Teilzeitpensen seien mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden; es brauche Kompromisse, um Arbeitnehmer- und Arbeitgeberinteressen auszubalancieren. Oft scheint es stark an den zuständigen Führungspersonen zu liegen, ob Teilzeitarbeit ermöglicht wird.

Bildung als Schlüssel zum beruflichen Erfolg
Aus- und Weiterbildungen sind bei egalitären Paaren ein wichtiges Thema. Vor allem Frauen haben deren Bedeutung erkannt und in weiterführende Bildungsgänge oder Zusatzqualifikationen investiert. Für viele erwiesen sich diese als Schlüssel zum beruflichen Erfolg. Oft wurde eine Weiterbildung (zum Beispiel zum Facharzt oder zur Fachärztin) wegen des hohen Zeitaufwands aber auch als Belastung beziehungsweise «Durststrecke» erlebt.

Die beruflichen Entwicklungen egalitär organisierter Partner verlaufen oft parallel. Es gibt Paare, bei denen sich beide weitergebildet und -entwickelt haben und solche, bei denen beide beim Status quo geblieben sind. Dass ein Partner eine markante berufliche Entwicklung durchlaufen hat, während der andere stehengeblieben ist, kommt selten vor. Einige der seit Beginn der Studie stattgefundenen Trennungen und Scheidungen könnten mit solchen unausgewogenen Entwicklungen zusammenhängen.

Karrieren
Viele der egalitär organisierten Eltern äußerten 1994 zum Thema Karriere eine eher distanzierte Meinung. Auch 2015 bestätigten manche Personen, Karriere sei für sie kein erstrebenswertes Ziel. Es sei ihnen wichtig(er), eine inhaltlich befriedigende Arbeit auszuüben, unter angenehmen Bedingungen tätig zu sein und sich „on the job“ weiterzuentwickeln.Etwa ein Viertel der befragten Personen hat jedoch, wenn auch mit zeitlicher Verzögerung, Karriere gemacht. Einige haben es zu Leitungsfunktionen in sozialen Diensten gebracht, andere zu Kaderstellen in Bildung, Verwaltung, an Gerichten oder medizinischen Institutionen. Interessanterweise scheinen manche Männer für ihre Karriere von einem vorteilhaften beruflichen Umfeld profitiert zu haben. Einige beschreiben ihre Laufbahn als eine über Jahre dauernde Kumulation glücklicher Umstände, die es ihnen ermöglichten, nach und nach eine gute Position aufzubauen. Jene Personen, die vorstrukturierte Karrierewege durchlaufen haben (Ärzte, Richter, Verantwortliche in Sozialämtern etc.) berichten vom hohen Einsatz, den sie leisten mussten, um ihre Ziele zu erreichen. Manchen gelang es nur dank mehrfachen Stellenwechseln, Beziehungen im beruflichen Umfeld und viel Hartnäckigkeit, die gewünschte Position zu erreichen.

Neue Engagements nach der Pensionierung
Die für diese Studie befragten Paare befinden sich heute in der Schlussphase ihrer beruflichen Laufbahn. Etwa ein Viertel der Befragten steht kurz vor der Pensionierung oder ist bereits pensioniert. Mit dem Erreichen des Rentenalters stellt sich die Frage nach einer allfälligen Neuverteilung der Hausarbeit. In den meisten Familien ist eine solche allerdings kein Thema. Es haben sich bewährte Routinen eingeschliffen, weshalb sich keine einschneidenden Änderungen aufdrängen.

Manche Paare haben finanziellen Überlegungen in früheren Jahren eher wenig Beachtung geschenkt.  Nun wird ihnen bewusst, dass sie als Teilzeitarbeitende geringere Rentenleistungen angespart haben als Vollzeitarbeitende. Einige haben festgestellt, dass eine vorzeitige Pensionierung aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, weshalb sie bis zum offiziellen Rentenalter weiterarbeiten müssen. Dies trifft vor allem für freiberuflich und selbstständig Tätige zu.

Viele Paare haben früher bei der Kinderbetreuung oder in finanziellen Angelegenheiten von der Unterstützung ihrer Eltern profitieren können. Inzwischen sind diese älter geworden. Manche sind noch rüstig und führen ein eigenständiges Leben, andere benötigen hingegen Unterstützung. Je nachdem, wo die Betagten wohnen, wie ausgeprägt der Betreuungsbedarf ist und wer noch mithilft, kann dieses Engagement viel Zeit beanspruchen. Die meisten Befragten stellen sich dieser Herausforderung und engagieren sich im Rahmen des Möglichen.Einige Paare sind in den letzten Jahren Großeltern geworden, sodass sich auch die Frage der Enkelbetreuung stellt. Wenn die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern vertrauensvoll und unkompliziert sind, sind die Eltern gerne bereit, gewisse Betreuungspflichten zu übernehmen. Bei anderen Paaren ist die Großelternschaft eine Option für die Zukunft, auf die sie sich freuen.

Trennungen und Scheidungen
Sieben der befragten 28 Paare haben sich seit der Erstbefragung 1994 getrennt. Auf die Frage nach den Trennungsgründen kamen Hinweise auf Wesens- und Verhaltensunterschiede. Eigenschaften, die schon in früheren Interviews als schwierig bezeichnet worden waren, bekamen im Laufe der Zeit so viel Gewicht, dass die Partnerin oder der Partner sie schließlich nicht mehr akzeptierte. Oft fand im Zeitverlauf zwischen den Partnern eine zunehmende Entfremdung statt. In einigen Fällen scheinen Work-Life-Konflikte die Beziehung stark beeinträchtigt zu haben. In etwa der Hälfte der Trennungsfälle hatte der eine Partner sein Arbeitspensum aus Karrieregründen relativ stark angehoben, was zu Unzufriedenheit, wachsenden Konflikten und schließlich zur Auflösung der Beziehung führte.

Die Rahmenbedingungen
Haben sich die Rahmenbedingungen für die Ausübung der partnerschaftlichen Rollenteilung3 im Zeitverlauf verändert? Die Befragten erkennen vor allem im Erwerbsbereich Verbesserungen, welche die Wahl des egalitären Modells erleichtern. Zum einen ist Teilzeitarbeit heute besser akzeptiert als früher, zum anderen haben Frauen Zugang zu anspruchsvollen Berufen und Positionen gefunden. In höheren Teilzeitpensen ist es heutzutage auch möglich, Karriere zu machen. Damit Eltern Familien- und Berufsarbeit besser verbinden können, hat zudem ein vielfältiger Ausbau des Tagesbetreuungsangebots stattgefunden. Auch die Einstellungen gegenüber erwerbstätigen Müttern haben sich nach Ansicht der Befragten positiv verändert.

Obwohl der allgemeine Tenor lautet, die Rahmenbedingungen hätten sich verbessert, gibt es auch Personen, die – bezugnehmend auf den Arbeitsmarkt – einen gegenteiligen Trend wahrnehmen: Der Druck auf die Mitarbeitenden sei gestiegen und die Konkurrenz in gewissen Bereichen gewachsen. In manchen Familien würden zudem zwei Teilzeitlöhne heute nicht mehr zur Existenzsicherung reichen.

1 Mit egalitärer Rollenteilung bezeichnen wir ein Erwerbsmodell, bei dem die Eltern die Verantwortung für Erwerbsarbeit, Kinderbetreuung und Hausarbeit partnerschaftlich aufteilen. Alle an dieser Studie teilnehmenden Väter und Mütter arbeiteten anfänglich Teilzeit (Arbeitspensen von 50 % bis 70 %).

2 24 Paare wurden gemeinsam befragt, vier getrennt lebende Paare separat. Ein Mann konnte krankheitshalber nicht teilnehmen, eine Frau war verstorben. Zwei geschiedene Frauen äußerten sich per Telefon beziehungsweise per E-Mail.

3 Die Frage bezieht sich auf das eingangs erwähnte Modell mit geteilter Verantwortung für Kinderbetreuung und Hausarbeit sowie (anfänglicher) beiderseitiger Teilzeitarbeit.

 


Die Autorin

Dr. Margret Bürgisser
Institut für Sozialforschung, Analyse und Beratung (ISAB), Luzern, Schweiz


Information

info@isab.ch, www.isab.ch


Informationsdienst "beziehungsweise", Ausgabe September 2017