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Lern- und Entwicklungschancen in Familie und Schule

Wie sich die beiden Lebenswelten ergänzen

Von: SABINE BUCHEBNER-FERSTL

Kapella, Olaf (Hrsg.) (2017): Bildung und Erziehung. Welche Lern- und Entwicklungschancen bieten Familie und Schule in den Bereichen Bildung und Erziehung? Opladen: Budrich UniPress (ÖIF-Schriftenreihe, 28).

 

Bildung und Erziehung sind zwei zentrale Bereiche, die das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen und deren Persönlichkeits- und Sozialentwicklung grundlegend beeinflussen. Ursprünglich oblag primär den Eltern und der Familie die Verantwortung für den Bereich der Erziehung und damit der Persönlichkeitsentwicklung, der Bereich Bildung wurde fast ausschließlich der Institution Schule übertragen. In den letzten Jahrzehnten ist jedoch zunehmend eine Verschränkung von Bildung und Erziehung feststellbar, welche durchaus ein Spannungsfeld generiert: So fordern etwa Lehrkräfte die aus ihrer Sicht fehlende Erziehungsverantwortung der Eltern ein, während sich Familien durch den Schulalltag zuweilen stark belastet fühlen. Im Zuge dieser Debatte treten dabei oft die Potenziale und Chancen für junge Menschen in den Hintergrund, die mit dieser Entwicklung hin zu einer gemeinsamen Verantwortung von Eltern und Schule einhergehen. In Übereinstimmung mit Jutta Ecarius (2008: 194) standen in der vorliegenden Studie nicht gegenseitige Anspruchshaltungen und Schuldzuweisungen im Mittelpunkt, sondern vielmehr die Frage nach der Zusammenarbeit von Familie und Schule im Sinne der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in ihrer Entwicklung.

Zu diesem Zweck wurde vom ÖIF (Kapella 2017, Schriftenreihe Nr. 28) eine österreichweite Fragebogenerhebung unter Eltern, Lehrkräften und Schüler*innen durchgeführt, in der Entwicklungsaufgaben von Kindern und Jugendlichen und die Unterstützung durch Familie und Schule bei deren Bewältigung thematisiert wurden. Entwicklungsaufgaben wurden dabei als emotionale, motivationale sowie soziale Aufgaben verstanden, die Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung bewältigen müssen. Bildung wird in diesem Verständnis als lebenslanger Prozess gesehen, der auf der erfolgreichen Bewältigung dieser Entwicklungsaufgaben basiert. Zusätzlich stand die konkrete Kooperation von Elternhaus und Schule einschließlich elterlicher Partizipation im Fokus.

Im Detail umfassten die Fragebögen die in Abbildung 1 dargestellten Themen und Aspekte, zum einen auf der Ebene von Einstellungen und Werten und andererseits auf einer konkreten Handlungsebene. Die Basis für die in der linken Spalte aufgeführte „Erziehung von Kindern“ bildete die Vorgabe von insgesamt 39 Entwicklungsaufgaben, die zu den aufgelisteten Bereichen zusammengefasst werden können. Eltern, Lehrkräfte und Schüler*innen sollten darüber Auskunft erteilen, welche Wichtigkeit sie den einzelnen Aufgaben beimessen und ob die vorgegebenen Aufgaben aus ihrer Sicht primär dem Verantwortungsbereich der Familie oder jenem der Schule oder beiden Lebenswelten gleichermaßen zuzuordnen seien. In der mittleren sowie der rechten Spalte sind einerseits die Erwartungen (Einstellungsebene), andererseits die konkreten Erfahrungen (Handlungsebene) mit der Kooperation zwischen Elternhaus in Schule in Hinblick auf spezifische Aspekte (z.B. Kontakt und Informationsaustausch) angeführt.

Quelle: Studie Bildung und Erziehung, ÖIF 2017

Konsens über gemeinsame Erziehungsverantwortung
Was die Erziehung von Kindern betrifft, so besteht unter Eltern, Lehrkräften und Schüler*innen ein breiter Konsens über die gemeinsame Verantwortung von Familie und Schule bei der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in ihrem Aufwachsen und in der Bewältigung ihrer Entwicklungsaufgaben. Insbesondere werden Entwicklungsaufgaben inden Dimensionen „Werte und soziale Haltungen“, „Zukunftsperspektiven und deren Umsetzung“ sowie „Medien und Reflexion“ in der gemeinsamen Verantwortung von Elternhaus und Schule gesehen. Zu den Bereichen, die stärker (zu rund 60 %) primär dem Bereich der Familie zugeschrieben werden, zählt der Themenkomplex „Sexualität, Körper und Beziehung“. Die eigentliche Kernaufgabe der Schule, nämlich die Vermittlung von Fachwissen (Fach- und Methodenkompetenz) wird von zwei Dritteln der Respondent*innen auch vorwiegend in der Schule verortet, während allerdings hier ein Drittel der Befragten beide Lebenswelten gleichermaßen in die Pflicht nimmt.

Für die Respondent*innen ist klar, dass der Grundstock für Bildung im umfassenden Sinne (z.B. Leistungsmotivation, soziales Verhalten etc.) in der Familie gelegt wird, auf dem die Schule in der Folge im Idealfall aufbauen kann. Als zentral wird hierbei die Vermittlung von sozialen Grundwerten wie Höflichkeit und gegenseitiger Respekt wahrgenommen, gleichzeitig wird dies insbesondere von Seiten der Lehrkräfte als problematischster Aspekt im Zusammenwirken von Elternhaus und Schule gesehen.

Konfliktfeld sozialer Umgang in der Schule
Die Brisanz der Problematik des sozialen Umgangs offenbart sich in der Beantwortung der (offenen) Fragestellung „Wo muss die Schule Aufgaben übernehmen, die eigentlich in den Bereich der Familie fallen, bzw. wo nimmt die Familie ihre Aufgaben nicht in ausreichendem Ausmaß wahr?“ So treffen knapp 41 % aller befragten Lehrkräfte hier konkrete Aussagen, die kritischen Bezug auf das soziale Verhalten der Schüler*innen nehmen.

Auf Seiten der Eltern äußern sich wesentlich weniger Personen (18 %) in ähnlicher Weise, Akademiker*innen jedoch deutlich häufiger als Eltern ohne Maturaabschluss (31 % vs. 14 %). Aber auch bei den Schüler*innen selbst ist ein gewisses Problembewusstsein feststellbar: Von den befragten Schüler*innen geben 12 % problematisches Sozialverhalten als konkretes Beispiel für einen Aufgabenbereich an, der von der Familie ungerechtfertigter Weise auf die Schule verlagert wird.

Zur Illustration dienen die folgenden Zitate aus allen drei Befragungsgruppen zur Frage, wo die Schule Aufgaben der Familie übernehmen muss:

„Richtiger Umgang mit den Mitmenschen – Konflikte vermeiden, sich entschuldigen, Toleranz anderen gegenüber, freundlicher Umgang miteinander. (Lehrkraft)
„Allgemein gutes Benehmen einfordern, beibringen, soziale Fähigkeiten fördern.
(Elternteil)
Soziales Verhalten, Empathie, Verständnis für Schwächere, Konfliktlösung etc. (Schüler*in)

Schulische Unterstützung im Elternhaus als Knackpunkt
Was die Partizipation von Eltern in schulischen Belangen betrifft, so ist das elterliche Engagement in der Primarstufe sehr ausgeprägt. Dies äußert sich beispielsweise in der intensiven Nutzung von Elternsprechtagen, Elternabenden etc., aber – aus Sicht der Lehrkräfte – auch in einem zum Teil hohen Leistungsanspruch der Eltern an das Kind. AHS-Lehrkräfte nehmen eine hohe, mitunter auch zu hohe Unterstützung von Eltern in Hinblick auf schulische Belange wahr. Sie geben deutlich häufiger als ihre Kolleg*innen in anderen Schulformen an, Eltern würden ihren Kindern häufig Dinge abnehmen, die sie selbst leisten könnten. Insbesondere Lehrkräfte, die in einer Neuen Mittelschule oder einer Berufsschule unterrichten, wünschen sich hingegen ein größeres Maß an schulischer Unterstützung von den Eltern.

Hohe Übereinstimmung zwischen Eltern und Lehrkräften besteht in Bezug auf die Form und das Ausmaß, inwieweit Eltern in den Schulalltag einbezogen werden sollen. So besteht Einigkeit, dass schulinterne Regelungen (z.B. Handygebrauch) Sache der Schule bzw. einmal getroffene Entscheidungen zu akzeptieren sind. Beide Gruppen verweisen diesbezüglich auch auf den Schulgemeinschaftsausschuss und das Mitspracherecht von Eltern über die Elternvertreter*innen. Dass die Unterrichtsgestaltung ausschließlich Sache der jeweiligen Lehrkraft ist, wird nicht in Frage gestellt, lediglich im Primarbereich wird die Einbeziehung von Eltern (z.B. im Rahmen von Projekten) vereinzelt als erwünschte Möglichkeit der Partizipation angeführt. Was den Kontakt und Informationsaustausch zwischen Schule und Elternhaus betrifft, wird von beiden Seiten nicht nur deren Wichtigkeit hervorgehoben, sondern auch auf das „rechte Maß“ verwiesen: Intensiver Dauerkontakt zwischen Lehrkräften und Eltern ohne konkreten Anlassfall wird weder als sinnvoll, noch als notwendig erachtet und wird in höheren Schulen zudem als kaum realisierbar eingeschätzt.

Unterschiedliche Einschätzungen sind jedoch in Hinblick auf die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen zu Hause bei Schulaufgaben durch die Eltern feststellbar: Lehrkräfte halten diese für wesentlich unwichtiger als die Eltern selbst und plädieren für eine „Hilfe zur Selbsthilfe“ bei den Schüler*innen. Damit ist auch der zentrale Konfliktpunkt in Hinblick auf die faktische Aufgabenverteilung zwischen Elternhaus und Schule angesprochen. Wenig überraschend präsentiert sich die elterliche Lernunterstützung zuhause als jener Bereich, der insbesondere auf Elternseite am kritischsten beurteilt wird. Die Bereitschaft zur bloßen Lernbegleitung und zu der von Lehrer*innenseite präferierten „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist bei den Eltern durchaus gegeben und wird zum Teil von diesen als Selbstverständlichkeit definiert. Der Hauptkritikpunkt besteht jedoch darin, dass dem Kind zuhause der Unterrichtsstoff erneut vermittelt und erklärt werden müsse, da er in der Schule nicht verstanden wurde. Für diesen Umstand werden in erster Linie die Lehrkräfte zur Verantwortung gezogen. Damit ist gleichzeitig jener Bereich angesprochen, der mit Abstand am häufigsten von Eltern als jener definiert wird, der von der Familie übernommen werden muss, obgleich er eigentlich Sache der Schule wäre. Insgesamt hat ein Drittel der befragten Eltern diesen Aspekt konkret (im Rahmen einer offenen Frage) angeführt. In der Fülle an diesbezüglichen Aussagen fand sich etwa die folgende:

„Versteht ein Kind etwas nicht, nehmen sich manche Lehrer nicht die Zeit, dem Kind den Stoff richtig verständlich zu machen ... das müssen dann die Eltern erledigen.“ (Elternteil)
„Man muss den Kindern leider immer wieder Schulstoff erklären, weil die Lehrkraft nicht in der Lage ist, es den Kindern verständlich zu erklären.“ (Elternteil)

Ein Viertel der Schüler*innen nimmt eine ähnliche Sichtweise ein:

Hat man irgendwo Probleme (zum Beispiel, wenn man etwas nicht kapiert), kann man die Lehrer nicht um Hilfe bitten, da sie immer angeblich unter Dauerstress sind. (Schüler*in)
… Lehrer erklären Dinge nicht gut und Schüler kennen sich nicht aus. (Schüler*in)

Zahlreiche Antworten von Lehrkräften lassen darauf schließen, dass sich diese des Problems durchaus bewusst sind. Allerdings fallen die Begründungen differenzierter aus und nehmen zum Teil Bezug auf strukturelle Rahmenbedingungen. So wird häufig das Zeitargument, das in den Aussagen der Eltern und Schüler*innen ebenfalls zum Ausdruck kommt, als Begründung angeführt. Außer in den Rahmenbedingungen wird die Verantwortung auch bei den Schüler*innen selbst gesehen. Auch selbstkritische Anmerkungen im Hinblick auf die eigene Berufsgruppe (Lehrkräfte, die nicht erklären können) finden sich in den Aussagen:

„(Die Schüler*innen müssen) zu Hause ‚nachlernen‘, weil in der Schule aufgrund des geringen Zeitpensums bzw. des hohen Stoffpensums, welches laut Lehrplan erwartet wird, um z.B. die Zentralmatura zu schaffen, zu wenig Zeit bleibt. Die Zeit in der Schule ist einfach zu gering, um sich auf wirklich wesentliche Sachen zu konzentrieren bzw. Schwächen zu kompensieren.“ (Lehrkraft)
„Kommt auf die Lehrperson an, ob sie JEDEM/R [Hervorhebung im Original, Anm.] Schüler*in passend erklären kann und ob sich der/die Schüler*in auch erklären lässt.“ (Lehrkraft)

Gute Ergänzung von Elternhaus und Schule, allerdings mit bekannten Spannungsfeldern
Die Jugendlichen selbst fühlen sich in den meisten Entwicklungsaufgaben gut oder sehr gut durch Familie und Schule unterstützt, wobei der Familie, ausgenommen beim „Umgang mit Medien“, noch ein etwas größeres Ausmaß an Unterstützung zugeschrieben wird. Am wenigsten Unterstützung – in Hinblick auf beide Lebenswelten – erleben Jugendliche aus ihrer Sicht in jenen Bereichen, die sich auf die Themen „Sexualität, Körper und Beziehung“ sowie auf die Auseinandersetzung mit sich selbst und den eigenen Lebensentwürfen beziehen. Schüler*innen, die hier keine oder nur geringe Unterstützung erfahren, müssen sich entweder alleine mit der Bewältigung dieser Entwicklungsaufgaben auseinandersetzen oder sich andere Unterstützung (z.B. in der Peergroup) suchen. Insgesamt bewerten Eltern und Jugendliche die gegenseitige Ergänzung von Schule und Familie in der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen durchaus positiv (zwei Drittel vergeben die Note 1 oder 2), Lehrkräfte urteilen etwas kritischer (rund die Hälfte vergibt die Note 3 oder schlechter). Am positivsten äußern sich Eltern und Lehrkräfte in der Primarstufe.

Schlussfolgernd kann gesagt werden, dass ein breiter Konsens zwischen Eltern, Lehrkräften, aber auch Schüler*innen in Hinblick auf eine gemeinsame Verantwortung von Elternhaus und Schule für die ganzheitliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gegeben ist. Ebenso besteht Einigkeit über das „rechte Maß“ an elterlicher Partizipation im Schulalltag – hier wird nur in Einzelfällen ein Veränderungsbedarf konstatiert. Gleichzeitig unterstreicht die Studie die Brisanz jener beiden Problemebereiche, in denen sich die Lehrkräfte bzw. Eltern jeweils zu stark in die Pflicht genommen sehen: (1) Lehrer*innen thematisieren die mangelnde Sozialkompetenz der Schüler*innen, verknüpft mit dem Vorwurf mangelnder elterlicher Erziehungsverantwortung. (2) Eltern beklagen die Notwendigkeit der (erneuten) Vermittlung von Unterrichtsinhalten in der Familie, die sie primär in den mangelnden Fähigkeiten der Lehrkräfte begründet sehen, diese verständlich zu erklären.

Hier offenbaren sich somit zwei zentrale Handlungsfelder, die offenkundig umfassendere Strategien erforderlich machen als lediglich das gegenseitige Einfordern von Verantwortung. So ist zu hinterfragen, warum es augenscheinlich vielen Eltern nicht gelingt, ihren Kindern insbesondere im sozialen Umgang das nötige Rüstzeug (nicht nur) für die Schule mitzugeben und welche anderen Protagonist*innen hier ebenfalls in die Verantwortung zu nehmen sind (z.B. die Schule selbst). Auf der anderen Seite sind die Gründe, warum die Lernstoffvermittlung nicht in ausreichendem Maße in der Schule erfolgen kann und die Familie zum Teil einen großen Beitrag dazu leisten muss, zu beleuchten. Dabei gilt es, nicht nur die Rolle der Lehrkräfte, sondern auch jene des Systems Schule als Ganzes in die Überlegungen miteinzubeziehen. In jenen beiden Bereichen, in denen die gegenseitige Ergänzung von Elternhaus und Schule an ihre Grenzen stößt, sind es nicht zuletzt die Eltern und Lehrkräfte, die Unterstützung benötigen, um die Verantwortung auch tragen zu können, die sie grundsätzlich zumeist durchaus zu tragen bereit sind.

 

Kontakt
sabine.buchebner-ferstl@oif.ac.at

Die Autorin
Dr. Sabine Buchebner-Ferstl ist Mitautorin der Studie. Sie ist Gesundheitspsychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am ÖIF mit den Arbeitsschwerpunkten Erziehung, Elternbildung sowie Schule und Bildung.

Literatur
Ecarius, Jutta (2008): Familie und Schule. Anerkennungskonflikte um Liebe, Recht und Solidarität. In: Cathleen Grunert und Hans-Jürgen von Wensierski (Hrsg.): Jugend und Bildung. Modernisierungsprozesse und Strukturwandel von Erziehung und Bildung am Beginn des 21. Jahrhunderts. Opladen: Budrich, S. 183–196.
Kapella, Olaf (Hrsg.) (2017): Bildung und Erziehung. Welche Lern- und Entwicklungschancen bieten Familie und Schule in den Bereichen Bildung und Erziehung? Opladen - Berlin - Toronto: Budrich UniPress Ltd. (ÖIF-Schriftenreihe, 28).

Zur Studie
Fokus: Unterstützung, die Kinder und Jugendliche von Familie und Schule in ihrer Entwicklung erhalten bzw. erhalten sollen; Kooperation von Familie und Schule.
Theoretische Anbindung: Orientierung am entwicklungspsychologischen Konzept der Entwicklungsaufgaben
Methode: Quantitative Befragung mittels Fragebogen bei Eltern, Lehrkräften und Schüler*innen in Österreich:
•    2817 Lehrkräfte
•    3198 Eltern
•    290 Schüler*innen (16 bis 18 Jahre)
Feldphase: September bis November 2016
Projektteam: Olaf Kapella, Andreas Baierl, Sabine Buchebner-Ferstl (alle ÖIF), Erwin Rauscher (Pädagogische Hochschule in Niederösterreich); Publikation siehe Literaturliste.

 

Informationsdienst "beziehungsweise", Ausgabe November 2017