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Buchbesprechung: Von der gesetzlichen zur gelebten Gleichheit der Geschlechter

Das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz


Das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz - ein schwieriges Thema, verständlich erläutert und somit leicht lesbar gemacht. Der Autor beschreibt, teilweise kommentarartig, das seit 1993 in Österreich bestehende Gesetz, welches der Verwirklichung der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau im Bundesdienst dienen soll. Das BGBG umfaßt wesentliche Bereiche der Diskriminierung der Frauen in Österreich und schafft somit die gesetzliche Grundlage zur Gleichbehandlung der Geschlechter. Grundsätzlich beinhaltet das Gesetz folgende Bestimmungen: das Gleichbehandlungsgebot, das Problemfeld der sexuellen Belästigung, die Rechtsfolgenregelungen, den Rechtsschutz durch die Gleichbehandlungskommission, sowie besondere Fördermaßnahmen für Frauen wie zum Beispiel die Quotenregelungen oder die Frauenförderungspläne. Die Basis für ein Gesetz zur Gleichberechtigung von Mann und Frau ist der Gleichheitssatz, wobei die Schwierigkeiten des Vergleiches der Geschlechter ebenso diskutiert werden, wie die historische Entwicklung des Gleichheitssatzes in der österreichischen Rechtsordnung. Ein Kapitel welches die Rechtsprechung zur Gleichheit von Mann und Frau betrachtet, rundet das Verständnis für das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz ab. So war zum Beispiel 1993 eine der Entscheidungen des Verfassungsgerichtshofes, daß Frauen der akademische Grad einer "Magistra" verliehen werden kann. Sigmund Rosenkranz beschreibt mit einfachen Worten einen schwierigen aber wesentlichen Teil unserer Rechtsordnung und ermöglicht jedermann/frau den Zugang zu einer sonst eher schwer verständlichen Materie.

 


Informationen: Dr. Sigmund Rosenkranz: "Das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz", Wien: Orac Verlag 1997, ISBN: 3-7007-1149-2.

Informationsdienst "beziehungsweise", Ausgabe 10/1998.