Verhaltensökonomie und die Vereinbarkeit von Familie und Erwerb

Nach wie vor ist in Österreich die Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen den Geschlechtern durch großes Ungleichgewicht gekennzeichnet. Klassische Maßnahmen der Familienpolitik waren bei der Aufhebung dieser Unterschiede bislang eingeschränkt erfolgreich. Ziel der vorliegenden Studie ist es, aufzuzeigen, wie mit Hilfe verhaltensökonomischer Maßnahmen zusätzlich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert und die Väterbeteiligung an der Kinderbetreuung erhöht werden kann.

Forschungsbericht 33 (PDF)


Legal Analysis zu Fragen des Kinderschutzes

Kinderschutz ist in Österreich punktuell geregelt, es fehlt aber eine bundesweite Regelung, die jene Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen durch ihr Geschäftsmodell zu tun haben, zur Etablierung von Schutzkonzepten und -richtlinien verpflichtet. Im Working Paper wird aufgezeigt, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen, öffentlichen ebenso wie privaten Einrichtungen und Einzelpersonen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, die Implementierung von Kinderschutzrichtlinien vorzuschreiben.

Working Paper 93 (PDF)


Kleinkindbetreuung in Niederösterreich

Die Betreuungssituation von unter 3-jährigen Kindern in Niederösterreich steht im Fokus dieser Publikation. Es wurde untersucht, welche Lösungen Eltern für die Betreuung ihrer Kleinkinder finden und welche Bedürfnisse und Präferenzen sie diesbezüglich haben. Dabei geht es sowohl um die Nutzung privater als auch formeller Betreuungsangebote. Als zentrale Einflussgröße für die gewählte Betreuung wird das Erwerbsverhalten der Eltern mitdiskutiert. Die Studie wurde 2019 in Kooperation mit der AK NÖ durchgeführt.

Working Paper 92 (PDF)


Frauen in der Arbeitswelt

Die Studie zeigt die Entwicklungen im Erwerbsarbeitsverhalten von Frauen in Österreich und die Bedeutung vielfältiger Arbeitszeitmodelle auf. Die Ergebnisse machen deutlich, dass die damit zusammenhängenden Leitvorstellungen die Geschlechtergleichstellung eher behindern als fördern. Die Datengrundlage sind Gruppendiskussionen und Interviews mit insgesamt 30 Arbeitgeber/innen und 25 Arbeitnehmer/innen österreichweit sowie Analysen der Arbeitskräfteerhebungen 2008 bis 2018.

Forschungsbericht 32 (PDF)


Digitale Medien in der Familie

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind in allen Lebensbereichen von Kindern und Jugendlichen allgegenwärtig und beeinflussen das Zusammenleben in der Familie. Das erste Working Paper des EU-Projektes DigiGen gibt einen Überblick, wie vielfältig digitale Medien in der Familie genutzt werden, wie diese das Familienleben prägen und welche Chancen und Risiken mit der Nutzung von digitalen Technologien verbunden sind. Für dieses Paper wurde internationale Fachliteratur zur IKT-Nutzung in der Familie ausgewertet.

DigiGen Working Paper Nr. 1 (PDF)


Fokus Jugend 2020

„Fokus Jugend“ bietet übersichtlich aufbereitete Daten zur Situation der Jugend in Österreich. Aus den Bereichen Bevölkerungsstatistik, Migration, Bildung und Ausbildung, Internetnutzung, Arbeitswelt sowie Gesundheit und Lebensbedingungen sind die wichtigsten jugendrelevanten Zahlen in diesem Heft zusammengefasst.

Fokus Jugend 2020 (PDF)


Politische Entscheidungen in Zielkonflikten

Überlastung der Intensivstationen oder gesundheitliche Kollateralschäden? Vermeidung von Toten oder wirtschaftliches Desaster?  In einem Gastbeitrag erklärt Wolfgang Mazal das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Politik bei gesellschaftlich wichtigen Entscheidungsfragen. Dieser Beitrag ist als Editorial in ecolex 5/2020 (Verlag MANZ, Wien) erschienen.


DigiGen – Kinder, Jugendliche und digitale Medien

Im Zuge des EU-Förderprogramms Horizon 2020 führt das ÖIF in einem Konsortium unter der Leitung der Universität Oslo das Projekt 'The impact of technological transformations on children and youth - DigiGen' durch. Zentrale Fragestellungen befassen sich mit den Auswirkungen der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) auf Kinder und Jugendliche. Aktuelles zum EU-Projekt finden Sie unter DigiGen und in den sozialen Netzwerken Twitter, Facebook und LinkedIn.