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KOLUMNE Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen...

Jetzt wieder außer Haus arbeiten!

Wie die Zeit ....

... vergeht!

Von: Georg Wernhart

Meine Karenz neigt sich langsam dem Ende zu. Ab Jänner arbeite ich wieder außer Haus. Statt Armin spazieren zu führen und zu unterhalten, werde ich wieder zum Büro gehen. Und ich gebe zu, ich freue mich darauf. Die Vorstellung, einmal einen klaren Gedanken vor 21 Uhr (Armins derzeitige Schlafenszeit) fassen und umsetzen zu können, ist schon etwas Schönes. Auch nicht länger zuerst Armin davon überzeugen zu müssen, meinen Computer mit mir zu teilen, lässt ebenfalls eine gewisse Vorfreude aufkommen.

Aber im Ernst, die letzten 11 Monate gehören, insgesamt gesehen, wohl zu den schönsten meines Lebens. Ich habe Eindrücke und Erlebnisse erfahren, die ich mein ganzes Leben bei mir behalten werde – von Armins ersten Worten bis zu seinen ersten wackeligen, eigenständigen Schritten. Aber auch die Kleinigkeiten, wenn er aus vollem Herzen lacht, überrascht schaut oder einen Blick von der Seite riskiert, um zu erfahren, was Papa gerade macht, sind einfach unvergesslich.

Obwohl Armin immer wieder für neue Überraschungen gut ist, wird doch langsam das neue Leben mit ihm nach und nach zur alltäglichen Normalität, und das ist auch gut so. Deswegen ist mit dem Ende meiner Karenz und meinem Wiedereintritt in das Berufsleben auch das Ende dieser Kolumne gekommen. Es wird Zeit, sich zu verabschieden. Ich hoffe, es hat Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, zumindest einen Bruchteil so viel Freude bereitet, diese Kolumne zu lesen, wie mir, sie zu schreiben. Ich bedanke mich vielmals für die netten Leserbriefe und Kommentare, die ich während der Zeit bekommen habe. Vielleicht konnte ich mit meinen Erzählungen den einen oder anderen Mann inspirieren, auch eine Väterkarenz auszuprobieren. Es zahlt sich wirklich aus.  

Viele liebe Grüße,
Georg Wernhart

E-Mail: georg.wernhart@oif.ac.at

Informationsdienst "beziehungsweise", Ausgabe Jänner-Februar 2011.