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Forschungsagenda der FAMILYPLATFORM, Geburtenrückgang und Familienpolitik


Info: Forschungsagenda der FAMILYPLATFORM

Von Ende 2009 bis März 2011 erarbeitete die Familyplatform Schwerpunkte einer Forschungsagenda für Familienfragen auf EU-Ebene, die in das achte Rahmenforschungsprogramm der EU einfließen sollen. Koordiniert wurde die Arbeit von einem Konsortium bestehend aus zwölf Organisationen. Für die Bildung der Forschungsagenda war es nötig, sich einen Überblick über die aktuelle Forschung zu verschaffen, zukünftige Forschungsnotwendigkeiten sowie kommende Trends der Familienpolitiken in Europa zu identifizieren. Dazu wurden Berichte zu acht unterschiedlichen „Existential Fields“ erstellt, die in einem Dialog zwischen Stakeholdern aus Gesellschaft, Wissenschaft und Politik erörtert wurden. Der Dialog fand u.a. auf zwei Konferenzen (Mai 2010 in Lissabon sowie im November 2010 in Brüssel) mit jeweils ca. 150 Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik statt.

Der Endbericht, die Research Agenda on Families and Family Wellbeing for Europe wurde nun veröffentlicht: Link Familyplatform

Die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen AGF hat die einzelnen “Existential Fields”-Berichte zusammengefasst und sowohl die deutsche Perspektive als auch die von der Familyplatform erkannten Forschungslücken grafisch hervorgehoben. zum Bericht (PDF)


Weitere Informationen: familyplatform.eu


Buch: Geburtenrückgang und Familienpolitik
Ein interdisziplinärer Erklärungsansatz und seine empirische Überprüfung im OECD-Länder-Vergleich 1970 – 2006 von Martin Bujard

Der Geburtenrückgang hat alle Industrieländer erfasst, jedoch in unterschiedlichem Ausmaß. Die Auswirkungen für die sozialen Sicherungssysteme und für Wirtschaft und Staat sind von immenser Tragweite.  Angesichts der internationalen Gemeinsamkeit des Phänomens und der Länderunterschiede steht die Wissenschaft vor der Herausforderung einer integrierenden Erklärung, die auch den vielfältigen Entwicklungen seit 1970 gerecht wird. Der Autor untersucht die Ursachen des Geburtenrückgangs in breiter Dimension: 28 Länder werden über vier Jahrzehnte und anhand von 51 Faktoren analysiert. Es wird eine Erklärung entworfen, die ökonomische, gesellschaftliche, technische und politische Faktoren berücksichtigt und für den Beginn des Geburtenrückgangs und die heutige Ländervariation unterschiedliche Wirkmechanismen anführt.

Literatur: Bujard, Martin (2011). Geburtenrückgang und Familienpolitik. Ein interdisziplinärer Erklärungsansatz und seine empirische Überprüfung im OECD-Länder-Vergleich 1970 – 2006. Reihe Wirtschafts- und Sozialpolitik, Bd. 5. Baden-Baden: Nomos. ISBN 978-3-8329-6406-1, www.nomos.de

Informationsdienst "beziehungsweise", Ausgabe September 2011.