zum Inhaltsbereich springen.

zur Hauptnavigation springen.

zur Subnavigation springen.

zum Standort springen.

ÖIF. Link zu Universität Wien.

Links für den Wechsel der Webseitenansicht - grafische Ansicht (mit Webdesign), Hochkontrast (gelbe Schrift auf blauem Hintergrund mit Block-Links), ohne Formatierung (Browserstandard)

Um die Schriftgrösse zu ändern, halten Sie bitte die Strg-Taste und drehen das Mausrad oder wählen Sie in Ihrem Browsermenü >> Ansicht >> Schriftgrad..

Webseite nach Text durchsuchen

ihr Standort auf der Webseite

Standort: Service. Zeitschrift 'beziehungsweise'. 

Hauptbereich der Websiteinhalte

<- Zurück

Service

Die vielen Gesichter von Gewalt; Familie, Bindungen und Fürsorge


Termin:
Die vielen Gesichter von Gewalt
Eine Enquete zu Gewalt in der Familie und im nahen sozialen Umfeld

Mit der Einführung des gesetzlichen Züchtigungsverbots im Jahr 1989 gehörte Österreich zu den Pionierländern für eine gewaltfreie Kindererziehung. Das im Jahr 1997 wirksam gewordene Gesetz gegen Gewalt in der Familie, das im Jahr 2009 durch das Zweite Gewaltschutzgesetz abgelöst wurde, gilt sowohl europaweit als auch international als Vorbild für die effektive Bekämpfung von Gewalt, die gegen Kinder, Frauen und Männer gerichtet ist.

Die vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend in Auftrag gegebene Gewaltprävalenz-Studie 2011 wird nun veröffentlicht und ist die erste derart umfassende, repräsentative Untersuchung zum tatsächlichen Gewaltvorkommen in der Alltags-wirklichkeit der in Österreich lebenden Menschen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden am 21. November 2011 in Wien im Rahmen der Enquete “ Die vielen Gesichter von Gewalt: Gewalt in der Familie und im nahen sozialen Umfeld” vorgestellt.

Datum: 21. November 2011, ab 10.00 Uhr
Ort: MuseumsQuartier Wien – Arena 21
Veranstalter: BM für Wirtschaft, Familie und Jugend, Abt. II/6
Kontakt: Gewalt-Enquete@bmwfj.gv.at

 

Buch:
Familie, Bindungen und Fürsorge
Familiärer Wandel in einer vielfältigen Moderne

In der Familie werden nicht nur die Grundlagen des Humanvermögens einer Gesellschaft geschaffen, sondern auch die Basis lebenslanger Generationensolidarität und der Bereitschaft, Fürsorge für andere zu tragen. Fachleute aller Kontinente erläutern, wie Fürsorglichkeit vor allem zwischen den Generationen möglich ist, wie Bindungen und Beziehungen außerhalb des Marktes gewährleistet werden, wie familiale Fürsorgeleistungen gesichert werden und wie die betrachteten Länder ihre spezifischen Probleme der älter werdenden Gesellschaft lösen.
 
Im Rahmen dieses Buches wird erneut die breite Perspektive von William S. Goode und Talcott Parsons aufgegriffen und es werden Regionen wie Europa, Japan, China, Afrika, Vorderasien und die Vereinigten Staaten von Amerika auf die dort erkennbaren Entwicklungen von Familie, familiären Lebensformen und die Lebensbedingungen von Kindern hin untersucht. Anders als in dem Modell von Parsons und Goode wird aber die zukünftige Entwicklung von den Autoren und Autorinnen herausgearbeitet, die in diesen Ländern arbeiten und forschen.

Literatur: Bertram, Hans; Ehlert, Nancy (Hg.) (2011): Familie, Bindungen und Fürsorge. Familiärer Wandel in einer vielfältigen Moderne. Opladen: Barbara Budrich. ISBN 978-3-86649-447-3  www.budrich-unipress.de

Informationsdienst "beziehungsweise", Ausgabe November 2011.