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Zeitschrift beziehungsweise
die aktuelle Ausgabe Oktober 2014


FiZ - Familien in Zahlen 2014
Die wichtigsten familienbezogenen Statistiken FiZ 2014 (PDF)


Rückblick
Festveranstaltung 20 Jahre ÖIF Impulse für Gesellschaft, Wissenschaft und Politik
3. Juni 2014, Universität Wien


Familienentwicklung in Österreich
Die neue Broschüre zum Thema "Familienentwicklung in Österreich 2009 - 2013" des Generations and Gender Programm (GGP) steht nun zum Download zur Verfügung.


Jugendforschung
Wir sammeln jugendspezifische Forschungsprojekte in Österreich. Sie können Ihr Projekt hier eintragen. (im Aufbau)


Karenz-Regelungen
Aktuelles vom International Network on Leave Policies and Research
LP & R Homepage


EU Families and Societies Project
The first "Policy Brief" of the Families and Societies Project has been published now and is available for download.


Gesamtevaluation Deutschland
Die Ergebnisse der Evaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen in Deutschland. Download

WILLKOMMEN  AM  ÖIF  -  N E W S


Familien- und Kinderfreundliches Österreich?

Die Begriffe „Familienfreundlichkeit“ und „Kinderfreundlichkeit“ sind seit Beginn der 1990er Jahre fixe Bestandteile des öffentlichen und politischen Diskurses. Aber in welchen Bereichen und auf welche Weise erwarten sich die Menschen überhaupt Aktivitäten seitens der Politik und wie werden die vorhandenen Maßnahmen wahrgenommen? Der neue Forschungsbericht beschäftigt sich im Rahmen eines qualitativen Designs mit der Frage, was die Betroffenen überhaupt unter "Familien- und Kinderfreundlichkeit" verstehen und ob die im Alltagsleben relevanten Aspekte möglicherweise subjektiv anders gewichtet sind, als es die (familien)politischen Schwerpunktsetzungen vorgeben bzw. anstreben. Forschungsbericht Nr. 13 (pdf)


Europäische Kinderbetreuungskulturen im Vergleich

In diesem neuen Working Paper Nr. 82 werden die unterschiedlichen Kinderbetreuungskulturen für Kinder unter sechs Jahren in Österreich, Deutschland, Frankreich und Schweden untersucht – vier Länder mit teilweise sehr unterschiedlichen Schwerpunkten in ihrer familienpolitischen Ausrichtung. Im Fokus der Studie stehen die jüngsten Reformen in den Kinderbetreuungspolitiken der vier Länder sowie deren Auswirkungen. Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden beleuchtet und dabei ergänzend auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur familialen Betreuung (Elternkarenz) in die Analyse einbezogen. Diese Publikation ist eine Aktualisierung des 2007 erschienenen Working Papers Nr. 57 „Kinderbetreuungskulturen in Europa“. Working Paper 82 (pdf).


Trend zur Teilzeit - Bestandsaufnahme und Auswirkungen für Beruf und Familie

Teilzeitarbeit ist ein Phänomen, das in Österreich in den letzten zwanzig Jahren das Erwerbsleben grundlegend verändert hat. Dies hat aber auch weitreichende Konsequenzen für die individuellen, sozialen und familiären Lebensumstände. Ein neues Working Paper bietet nun eine differenzierte Darstellung über die Entwicklung und das Ausmaß von Teilzeitarbeit und behandelt im Detail folgende Fragen: Reduzieren Personen ihre Arbeitszeit von Vollzeit auf Teilzeit oder ist Teilzeit ein Schritt in die Erwerbstätigkeit? Arbeiten Personen dauerhaft in Teilzeit oder wechseln sie ihr Arbeitszeitarrangement? Ist Teilzeit eine Notlösung, da keine Vollzeitstelle gefunden wurde oder waren persönliche Gründe für die Wahl ausschlaggebend? Darüber hinaus werden internationale Vergleichsdaten zur Bedeutung, zur Häufigkeit und zur Motivation für Teilzeitarbeit in anderen Ländern präsentiert. Working Paper 81 (pdf)


Konzept der Wirkungsanalyse „Familienpolitik“ in Österreich

Im internationalen Vergleich der familienpolitischen Leistungen nimmt Österreich einen Spitzenplatz ein. Gleichzeitig zeigt sich in den letzten Jahren verstärkt, dass diese Leistungen gemessen an verschiedenen Indikatoren – z.B. in den Bereichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Geburtenrate, Kinderarmut – teils nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen. Insofern steigt die Notwendigkeit, die Wirksamkeit familienpolitischer Instrumente zu überprüfen und die Maßnahmen – gemessen an den vereinbarten familienpolitischen Zielen – treffsicherer auszugestalten. Vor diesem Hintergrund erstellte das Österreichische Institut für Familienforschung (ÖIF) ein Konzept für eine Evaluation der österreichischen Familienleistungen auf Bundesebene, das im vorliegenden Forschungsbericht beschrieben wird.


Unsicherheiten im generativen Verhalten

Das neue Working Paper untersucht anhand eines sozialpsychologisch-empirischen Verfahrens, welche äußeren Einflüsse den Kinderwunsch festigen oder schwächen. Es wird der Frage nachgegangen, in welchem Ausmaß welche Änderungen in den politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und familiären Rahmenbedingungen für die Realisierung des Kinderwunsches förderlich sind. Hierbei werden Österreich, west- und osteuropäische Länder verglichen. Working Paper Nr. 80 (pdf).


Kinderbetreuung aus der Sicht von Jugendlichen

In der öffentlichen und politischen Diskussion ist Kinderbetreuung ein aktuelles und oft kontroverses Thema. Die Sichtweise von Kindern und Jugendlichen spielte dabei bisher eine untergeordnete Rolle. Der neue ÖIF-Forschungsbericht fasst die Ergebnisse einer Onlinebefragung unter Jugendlichen zu ihrer Zufriedenheit mit unterschiedlichen Betreuungsformen, die sie im Laufe ihrer Entwicklung erlebt haben, zusammen. Neben quantitativen Ergebnissen gibt der Bericht auch einen Einblick, wie ideale Kinderbetreuung aus der Sicht von Jugendlichen gestaltet sein sollte.


Sind Einzelkinder anders?

Was bedeutet die familiale Sozialisation als Einzelkind? Haben Einzelkinder andere Familienbiografien und Einstellungen zum Thema Familie als Personen, die mit Geschwistern aufgewachsen sind, z.B. was den Kinderwunsch oder die Beziehung zu den eigenen Eltern angeht? Und wie hat sich die Zahl der Einzelkinder in den letzten Jahrzehnten entwickelt? Diesen Fragen widmet sich eine neue ÖIF-Studie, deren Ergebnisse nun als Working Paper Nr. 79 vorliegen. Analysiert wurden Daten des Generations and Gender Survey (GGS) von insgesamt vier Ländern: Österreich, Norwegen, Frankreich und Russland.


Au-pair in den USA – Längsschnittstudie

Was motiviert junge Erwachsene zu einem Au-pair-Aufenthalt in den USA? Was erleben sie in ihrer Gastfamilie? Und wie ist zu erklären, dass einige ihren Aufenthalt vorzeitig abbrechen, während andere trotz problematischer Verhältnisse bleiben? Diesen Fragen widmet sich eine qualitativ-explorative Längsschnittstudie mit 24 Au-pairs aus Deutschland und Österreich, die von der ÖIF-Mitarbeiterin Christine Geserick auf ihrer "Reise" begleitet wurden. Die Ergebnisse der Dissertationsstudie sind nun als Monografie in der ÖIF-Schriftenreihe erschienen. Buchinformation Schriftenreihe Nr. 25 (pdf)


Parenting Support in Austria

EUROFOUND beauftragte sieben Länder, Berichte über die Unterstützungen zu verfassen, die Eltern bei der Kindererziehung in den jeweiligen Ländern erhalten. Das Ziel dabei ist, wichtige Aspekte der Unterstützungen als soziale Investition für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu thematisieren. Für Österreich hat das ÖIF diesen Länderbericht erstellt, der nun als Forschungsbericht Nr. 10 vorliegt.


Wie Großeltern ihre Kinder und Enkelkinder unterstützen

Familiale Netzwerke stellen eine wichtige Ressource zur Bewältigung des Alltags dar. Ein Teilaspekt dieser Netzwerke ist die intergenerationale Hilfe zwischen den erwachsenen Kindern und ihren Eltern. Im Rahmen dieses Berichts werden die finanziellen und persönlichen Hilfeleistungen von Großeltern an ihre Kinder, Schwiegerkinder und Enkelkinder untersucht. Es werden die Wechselwirkungen zwischen diesen Hilfen dargestellt, wobei geklärt wird, ob finanzielle Hilfen eher als Ersatz oder eher als Ergänzung zur persönlichen Hilfe geleistet werden. Working Paper Nr. 78 (pdf)


»Ich bin jung, ich muss noch viel machen«

In der neu erschienenen Studie werden die Lebensentwürfe von türkischen, chinesischen bzw. südostasiatischen Jugendlichen, Jugendlichen aus dem ehemaligen Jugoslawien und aus Österreich verglichen. Wie sehen die Konzepte von Familiengründung, Partnerschaft und Elternschaft im Zusammenspiel mit (Aus-)Bildung und Erwerbstätigkeit im zukünftigen Erwachsenenleben der Jugendlichen aus?

Buchinformation Schriftenreihe Nr. 24 (pdf)


Familienpolitik als Reformprozess

Deutschland und Österreich im Vergleich

Die Familienpolitik stellte während der letzten Jahre sowohl in Deutschland als auch in Österreich eines der Politikfelder mit der höchsten Reformtätigkeit dar. In ihrer jetzt erschienenen Dissertation im Springer Verlag untersucht Sonja Blum (ÖIF) die Reformprozesse in der Elternzeit sowie der öffentlichen Kinderbetreuung, darunter z.B. die Einführung des Elterngelds in Deutschland 2007 oder die Einführung des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgelds in Österreich 2010. zur Buchinformation: Familienpolitik


Generations and Gender Programme: Datenbank für Ländervergleiche

Die Datenbank bietet einen freien Zugang zu familienrelevanten Kennzahlen. Sie umfasst demogaphische, ökonomische und (sozial-)politische Indikatoren in aggregierter und international harmonisierter Form. zur Contextual Database (CDB)