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Schulzeugnisse und elterliche Leistungseinschätzung 

Empirische Befunde zeigen: Zeugnisse führen durchschnittlich kaum zu einer Anpassung elterlicher Einschätzungen

Von Elena Ziege und Ariel Kalil 

Eltern spielen eine entscheidende Rolle für die Bildungswege ihrer Kinder. Zahlreiche empirische Studien belegen, dass elterliches Engagement wie gemeinsames Lesen, Unterstützung bei schulischen Aufgaben oder Teilnahme an schulischen Aktivitäten, entscheidend für die Kompetenzentwicklung der Kinder ist (z. B. Cunha und Heckman 2007). Dieses Engagement hängt unter anderem vom Wissen und den Überzeugungen der Eltern über die Fähigkeiten ihrer Kinder ab, da Eltern ihr Verhalten an den erwarteten Fähigkeiten ihrer Kinder ausrichten (z. B. Francesconi und Heckman 2016). Eltern haben jedoch nicht immer perfekte Informationen über die Fähigkeiten ihrer Kinder. Fehleinschätzungen der Eltern können wiederum zu ineffizienter Unterstützung ihrer Kinder führen. Eine Studie aus den USA zeigt beispielsweise, dass Eltern, die die Fähigkeiten ihrer Kinder überschätzen, weniger Zeit mit bildungsförderlichen Aktivitäten verbringen (Kinsler und Pavan 2021). Angesichts der möglichen Folgen elterlicher Fehleinschätzungen ist es wichtig zu verstehen, wie diese Einschätzungen entstehen und welche Faktoren sie beeinflussen, um Strategien zur Korrektur von Fehleinschätzungen zu entwickeln.

Eine wichtige Determinante der elterlichen Überzeugungen ist die Kommunikation zwischen Eltern und Schulen, da Lehrkräfte die Leistungen der Kinder im Schulalltag beobachten und mit Lernzielen vergleichen können. Ein wichtiges Instrument der schulischen Kommunikation sind die Zeugnisse, die Eltern verlässliche Informationen über den Leistungsstand ihrer Kinder zur Verfügung stellen sollen. In diesem Beitrag untersuchen wir, wie Einschätzungen der Eltern zu Beginn der Schulzeit aussehen und wie diese durch Schulzeugnisse beeinflusst werden. Frühere Untersuchungen legen nahe, dass Informationen zu Veränderungen im Engagement und den Einschätzungen der Eltern und im Verhalten der Kinder führen können (z. B. Bergmann und Chan 2021; Cobb-Clark u. a. 2021).

Vielfalt der Zeugnisformate im internationalen Vergleich
Die Art und Weise, wie die Bewertung von Schulleistungen dargestellt und kommuniziert wird, unterscheidet sich international erheblich. Während viele Länder früh Schulnoten oder vergleichbare Skalen einsetzen, verfolgen andere Länder den Ansatz, Schüler:innen erst später mit numerischen Bewertungen zu konfrontieren und setzen eher auf qualitative Informationen, beispielsweise mit einer Beschreibung der Leistungen in Textform. Einige europäische Länder setzen zum Beispiel auf eine spätere numerische Leistungsbewertung, wobei insbesondere skandinavische Länder spät mit numerischen Bewertungen beginnen: Finnland vergibt Noten ab der vierten Klasse (ungefähr im Alter von elf Jahren), Schweden ab der sechsten (12 Jahre) und sowohl Dänemark als auch Norwegen erst ab der achten Klasse (14 bis 15 Jahre).

Innerhalb Deutschlands besteht zwischen den Bundesländern eine große Heterogenität in der Gestaltung und Kommunikation von Schulzeugnissen. Während manche Bundesländer von Anfang an Schulnoten von 1 bis 6 verwenden, gibt es in anderen Bundesländern in den ersten Schuljahren Lernstandsberichte, in denen die Leistungen der Kinder in Textform bewertet werden, und erst in späteren Schuljahren erhalten die Kinder Schulnoten in den Zeugnissen. Zusätzlich gibt es auch Bundesländer, die einen Mittelweg für die ersten Schuljahre wählen: Die Fähigkeiten der Kinder werden nicht mit einer Gesamtnote pro Fach bewertet, sondern stattdessen werden einzelne Fähigkeiten pro Fach auf einer Skala bewertet.

Personen aus Forschung und Praxis diskutieren in Deutschland über die Vorteile der Vergabe von numerischen Noten in Zeugnissen im Gegensatz zu qualitativen Fortschrittsberichten. Einige Akteure argumentieren, dass numerische Noten nur begrenzte Informationen liefern und nicht vergleichbar sind (z. B. Hübner u.a. 2024). Auch außerhalb Deutschlands gibt es diese Diskussionen. Schweden hat sein System kürzlich reformiert und vergibt Noten nun bereits ab der sechsten statt erst ab der achten Klasse. Auch Luxemburg, das bis 2016 in der Grundschule keine Noten einsetzte, hat diese inzwischen wieder eingeführt. In Deutschland gehen einige Bundesländer hingegen in die entgegengesetzte Richtung und erproben Modelle, in denen Schulen teils von der ersten Klasse bis zur neunten Jahrgangsstufe auf numerische Noten verzichten können. 

Aufgrund der großen internationalen Unterschiede in der Ausgestaltung von Schulzeugnissen ist es zentral, deren Auswirkungen zu untersuchen. Eine solche Evaluation ergänzt die bestehende Literatur, indem sie aufzeigt, wie unterschiedliche Formen schulischer Rückmeldungen wahrgenommen werden und welche Rolle sie für elterliche Einschätzungen spielen. Der deutsche Kontext bietet hierfür den Vorteil, dass sich die verschiedenen Zeugnisformen, von verbalen Rückmeldungen bis hin zu numerischen Bewertungen, im gleichen Kontext miteinander vergleichen lassen und ihre Wirkungen auf die elterliche Wahrnehmung sichtbar werden.

Ein Großteil der Eltern überschätzt die Fähigkeiten ihrer Kinder in der ersten Klasse
Insbesondere zu Beginn der Schulzeit verfügen viele Eltern über nur wenige systematische Informationen zum Leistungsstand ihres Kindes und stützen sich daher vor allem auf ihre eigenen subjektiven Einschätzungen im Vergleich zu gleichaltrigen Kindern. Die Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) ermöglichen es, diese elterlichen Einschätzungen den tatsächlichen Fähigkeiten der Kinder gegenüberzustellen. In der NEPS-Studie absolvieren die Kinder im zweiten Halbjahr der ersten Klasse einen standardisierten Test in den Bereichen Deutsch, Mathematik und Naturwissenschaften. Da die Tests im Klassenverbund durchgeführt werden, kann das Ergebnis eines Kindes mit den Leistungen der anderen Kinder derselben Klasse verglichen werden. Dieses relative Testergebnis wird anschließend den elterlichen Einschätzungen der Fähigkeiten ihres Kindes in den drei Bereichen gegenübergestellt. Auf dieser Grundlage lässt sich bestimmen, ob Eltern die Leistungen ihres Kindes korrekt einschätzen oder ob sie diese über- beziehungsweise unterschätzen.

Aus dem Abgleich zwischen Testergebnissen und elterlichen Angaben wird ersichtlich, dass Eltern die Fähigkeiten ihrer Kinder häufig nicht realistisch beurteilen. Wie Abbildung 1 zeigt, liegt der Anteil korrekt einschätzender Eltern in Mathematik und Deutsch lediglich bei 42 bis 43 Prozent und im Bereich der Naturwissenschaften sogar nur bei knapp einem Drittel. Zugleich wird deutlich, dass Überschätzungen wesentlich häufiger auftreten als Unterschätzungen: Rund 40 Prozent der Eltern überschätzen die Fähigkeiten ihres Kindes in Mathematik und Deutsch, in den Naturwissenschaften sogar 46 Prozent. Eine Unterschätzung findet hingegen nur in 16 bis 22 Prozent der Fälle statt.

Abbildung 1: Einschätzungen der Eltern zu den Fähigkeiten ihrer Kinder in Deutsch, Mathe und Naturwissenschaften

Anmerkung: Diese Abbildung zeigt den Anteil der Eltern, die die Fähigkeiten ihres Kindes unter- oder überschätzen oder korrekt einschätzen. Grundlage ist die Angabe der Eltern zu den Fähigkeiten ihres Kindes relativ zu gleichaltrigen Kindern im Vergleich zu dem Ergebnis des Kindes in einem standardisierten Test. Dargestellt sind die Werte für Eltern von Erstklässlern vor der Zeugnisvergabe am Ende des ersten Schuljahres. Es werden 95%-Konfidenzintervalle gezeigt.

Quelle: Nationales Bildungspanel SC2, 2013, gewichtet, eigene Berechnungen.

Eine genauere Betrachtung der Eltern, die die Leistung ihrer Kinder falsch einschätzen, zeigt, dass Überschätzungen vor allem bei Eltern mit geringerem Bildungsstand sowie bei Familien mit Zuwanderungsgeschichte auftreten. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit einer Überschätzung, wenn das Kind zu den jüngeren Kindern innerhalb der Klasse gehört. Es lassen sich keine statistisch signifikanten Unterschiede hinsichtlich des Geschlechts des Kindes feststellen. 

Das deutsche Bildungssystems als quasi-experimentelles Setting
Mit dem Eintritt in die Grundschule erhalten die Eltern erstmals systematische Informationen über die Fähigkeiten ihres Kindes in Form von Schulzeugnissen. Diese Rückmeldungen können die elterlichen Einschätzungen beeinflussen. Hierbei können die Unterschiede in Zeugnisformaten eine Rolle spielen. Um den Einfluss dieser Informationen zu untersuchen, vergleichen wir Eltern, die vor der Zeugnisvergabe am Ende des ersten Schuljahres befragt wurden, mit jenen, die ihre Angaben nach Erhalt des Zeugnisses gemacht haben.

Eine zentrale Grundlage unserer Analyse ist die Variation im Zeitpunkt der Zeugnisausgabe zwischen den Bundesländern. Die Zeugnisse werden jeweils zum Ende des Schuljahres vor Beginn der Sommerferien ausgegeben. Die Sommerferien starten deutschlandweit bewusst gestaffelt, um Verkehrsspitzen und Belastungen im Tourismussektor zu reduzieren. Im Untersuchungsjahr 2013 reichte der Zeitraum der Zeugnisausgabe von dem frühesten Termin am 18. Juni in Berlin bis zum spätesten am 30. Juli in Bayern. Parallel dazu wurden die Eltern im NEPS zwischen Mai und Oktober befragt, ebenfalls zu unterschiedlichen Zeitpunkten je nach Bundesland. 

Die zeitlichen Unterschiede führen dazu, dass in allen Bundesländern ein Teil der Eltern bereits schulische Rückmeldungen erhalten hatte, während ein anderer Teil noch ohne diese Informationen befragt wurde, ohne dass der Zeitpunkt der Zeugnisausgabe von den Eltern oder den Schulen beeinflusst wurde. Insgesamt wurden in unserer Stichprobe 34 Prozent der Eltern nach der Zeugnisausgabe befragt und 66 Prozent davor. Diese natürliche Variation im Informationszeitpunkt ermöglicht einen belastbaren Vergleich zwischen Eltern, die bereits eine offizielle Leistungsrückmeldung erhalten hatten, und Eltern, die ihre Einschätzungen noch ohne diese Informationen abgaben. 

Auswirkungen von Schulzeugnissen auf die elterlichen Einschätzungen
Die Ergebnisse machen deutlich, dass die Wirkung von Schulzeugnissen begrenzt ist. Betrachtet man alle Bundesländer zusammen, zeigt sich zunächst kein nennenswerter unmittelbarer Einfluss der Zeugnisvergabe auf die elterlichen Einschätzungen. Die Analysen fokussieren sich auf Effekte auf Überschätzungen der Eltern, da diese weitaus häufiger auftreten als Unterschätzungen. Insgesamt lässt sich keine Verringerung der Überschätzungswahrscheinlichkeit beobachten. In Mathematik nimmt die Tendenz zur Überschätzung nach der Zeugnisvergabe sogar leicht zu.

Vor diesem Hintergrund wird im zweiten Schritt untersucht, ob unterschiedliche Formen schulischer Rückmeldungen verschieden wirken. Die Mehrheit der Bundesländer nutzt in der ersten Klasse verbale Rückmeldungen, etwa Lernstandsberichte mit textlichen Beschreibungen der Leistungen des Kindes. Demgegenüber stehen drei Bundesländer, in denen numerische Informationen verwendet werden – entweder klassische Schulnoten oder Skalen zur Bewertung einzelner Kompetenzen. 

Abbildung der im Text beschriebenen Daten

Abbildung 2: Auswirkungen des Zeugnisses auf die Überschätzung der Eltern

Anmerkung: Diese Abbildung zeigt den Unterschied in der Wahrscheinlichkeit, dass Eltern die Fähigkeiten ihres Kindes überschätzen zwischen Eltern, die vor der Zeugnisvergabe befragt wurden und Eltern, die nach der Zeugnisvergabe befragt wurden. Die Koeffizienten zeigen somit den Effekt der Schulzeugnisse auf die Überschätzung der Eltern in den drei Bereichen. Die Analyse kontrolliert für den Befragungszeitpunkt innerhalb des Schuljahres, die Klasse beziehungsweise Lehrkraft, das Geburtsjahr, Geschlecht und Zuwanderungsgeschichte des Kindes, die relative Leistung des Kindes innerhalb der Klasse, die Bildung der Mutter, die Anzahl der benötigten Kontaktversuche für das Interview mit den Eltern und das Bundesland. Die Standardfehler sind auf Ebene der Klassen geclustert. Es werden 95%-Konfidenzintervalle gezeigt.

Quelle: Nationales Bildungspanel SC2, 2013, gewichtet, eigene Berechnungen.

Ein Vergleich dieser beiden Rückmeldeformen zeigt deutliche Unterschiede: In Bundesländern, in denen Eltern numerische Informationen erhalten, sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Überschätzung der Fähigkeiten ihres Kindes in Deutsch und Naturwissenschaften erheblich. In Ländern mit ausschließlich verbalen Rückmeldungen lässt sich dagegen keine entsprechende Reduktion beobachten. Auffällig ist zudem, dass numerische Rückmeldungen im Bereich Mathematik zu einer höheren Überschätzung führen – ein Ergebnis, das den Effekten in Deutsch und Naturwissenschaften entgegensteht. Dies könnte darauf hindeuten, dass Eltern numerische Bewertungen in Mathematik anders interpretieren oder dass die dortigen Kompetenzanforderungen weniger klar kommuniziert werden. 

Fazit: Präzise Leistungsinformationen stärken die Wirkung von Zeugnissen
Die Analyse zeigt, dass Schulzeugnisse zwar ein zentrales Instrument der schulischen Kommunikation sind, ihre Wirkung auf die elterliche Leistungseinschätzung jedoch begrenzt bleibt. Viele Eltern verfügen zu Beginn der Grundschulzeit nur über wenig Wissen über den tatsächlichen Leistungsstand ihres Kindes und stützen sich auf subjektive Einschätzungen, die häufig deutlich vom tatsächlichen Niveau abweichen. Überschätzungen sind dabei wesentlich häufiger als Unterschätzungen. Dass weniger als die Hälfte der Eltern die Fähigkeiten ihres Kindes korrekt einschätzt, verdeutlicht den Bedarf an klaren und verständlichen Rückmeldungen.

Gleichzeitig wird deutlich, dass die Zeugnisvergabe allein nicht ausreicht, um Fehleinschätzungen zu korrigieren. Offenbar sind die bereitgestellten Informationen entweder schwer zu interpretieren oder nicht präzise genug, um bestehende Überzeugungen zu verändern. Ein Vergleich verschiedener Zeugnisformate zeigt jedoch klare Unterschiede: Numerische Bewertungen – Schulnoten oder strukturierte Skalen – reduzieren Überschätzungen insbesondere in Deutsch und Naturwissenschaften. Verbale Lernstandsberichte, die in der Mehrheit der Bundesländer genutzt werden, entfalten dagegen kaum Wirkung. Dies legt nahe, dass standardisierte, vergleichbare und weniger interpretationsanfällige Informationen besser geeignet sind, Eltern ein realistisches Leistungsbild zu vermitteln.

Für die Bildungspolitik ergeben sich daraus mehrere Schlussfolgerungen: Erstens sollte die Gestaltung von Zeugnissen stärker darauf ausgerichtet werden, Eltern klare, vergleichbare und verständliche Informationen bereitzustellen. Zweitens verdeutlichen die Ergebnisse, dass insbesondere Eltern mit geringerem Bildungsstand oder mit Zuwanderungsgeschichte stärker von präziseren Rückmeldungen profitieren könnten. Drittens unterstreicht der Befund, dass allein die Bereitstellung von Informationen nicht ausreicht, um Fehleinschätzungen gezielt abzubauen. Ergänzende Maßnahmen wie gezielte Beratungen oder strukturierte Feedbackgespräche könnten notwendig sein, um die Wirkung schulischer Kommunikation zu stärken.

Insgesamt zeigt die Analyse, dass Schulzeugnisse eine wichtige Grundlage für die Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus bilden, dass sie jedoch in ihrer derzeitigen Form nur begrenzte Auswirkungen auf elterliche Einschätzungen haben. Eine Weiterentwicklung der Rückmeldepraxis kann dazu beitragen, Fehleinschätzungen zu reduzieren, die elterliche Unterstützung gezielter auszurichten und damit die Lernbedingungen der Kinder nachhaltig zu verbessern.

Eltern über den Leistungsstand ihres Kindes zu informieren, ist allerdings nur eines der Ziele von Schulzeugnissen. Ebenso bedeutsam sind die Auswirkungen auf die Kinder selbst. Da gerade die Effekte verschiedener Zeugnisformate auf das Lernen und Verhalten der Schülerinnen und Schüler häufig im Mittelpunkt bildungspolitischer Debatten stehen, sollte zukünftige Forschung diesen Fragen stärker nachgehen. Nur so lässt sich ein umfassendes Bild darüber gewinnen, wie unterschiedliche Formen schulischer Leistungsrückmeldungen sowohl Eltern als auch Kinder beeinflussen. 

Kontakt: elena.ziege@bib.bund.de 

 

Literatur

Bergman, Peter; Chan, Eric W. (2021): Leveraging parents through low-cost technology: The impact of high-frequency information on student achievement. In: Journal of Human Resources 56 (1), S. 125–158. 

Cobb-Clark, Deborah A.; Ho, Tiffany; Salamanca, Nicolás (2021): Parental responses to children's achievement test results. Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA). Bonn (IZA Discussion Paper, 14663).

Cunha, Flavio; Heckman, James (2007): The technology of skill formation. In: American economic review 97 (2), S. 31–47. 

Francesconi, Marco; Heckman, James J. (2016): Child development and parental investment: Introduction. In: The Economic Journal 126 (596), S. F1–F27. 

Hübner, Nicolas; Jansen, Malte; Stanat, Petra; Bohl, Thorsten; Wagner, Wolfgang (2024): Alles eine Frage des Bundeslandes? Eine mehrebenenanalytische Betrachtung der eingeschränkten Vergleichbarkeit von Schulnoten. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 27 (2), S. 517–549. 

Kinsler, Josh; Pavan, Ronni (2021): Local distortions in parental beliefs over child skill. In: Journal of Political Economy 129 (1), S. 81–100.

Autorinnen

Elena Ziege ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB, Wiesbaden und Berlin) und Doktorandin an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Bildungs- und Familienökonomie und befassen sich mit den Auswirkungen von Sozialpolitik auf das Verhalten von Eltern und die Entwicklung ihrer Kinder.

Ariel Kalil PhD ist Daniel Levin Professorin an der University of Chicago Harris School of Public Policy, Direktorin des Center for Human Potential and Public Policy und Kodirektorin des Behavioral Insights and Parenting Labs. Sie ist Entwicklungspsychologin und untersucht den Zusammenhang zwischen wirtschaftlichen Bedingungen, elterlichem Verhalten und der Entwicklung von Kindern. 

KI-Erklärung 

Für die sprachliche Glättung wurde ChatGPT eingesetzt. Eine inhaltliche Generierung hat nicht stattgefunden.