Kindsein in Österreich – Eine Reflexion des Status quo



Termin:
Donnerstag, 25. November 2021 von 15.00 bis 16.30 Uhr

Wenn es um die Heranwachsenden in unserer Gesellschaft geht, dann haben drei Begriffe in der Öffentlichkeit besonderes Gewicht: Kinderrechte, Kindeswohl und Kinderschutz. Die Veranstaltung hinterfragt die Bedeutung und den Stellenwert dieser Begriffe für Österreich und zeigt Handlungsperspektiven auf.

Die Veranstaltung findet online statt. Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte unter familie3.0@oif.ac.at an. Sie erhalten am Tag des Digitalevents den Teilnahme-Link per E-Mail zugesandt.

Impuls 1

Mag. Elisabeth Schaffelhofer-Garcia Marquez (Netzwerk Kinderrechte)
Die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Österreich – Was braucht es an Verbesserungen für Kinder und Jugendliche?
Wozu Kinderrechte? Kindern und Jugendlichen geht es doch sehr gut in Österreich: Sie können in die Schule gehen, müssen nicht arbeiten. Seit mehr als 30 Jahren ist es gesetzlich verboten, ihnen wehzutun. Trotzdem besteht Handlungsbedarf: Kinderarmut und Gewalt? Brennendes Thema in Österreich. Einführung eines zeitgemäßen Bildungssystems mit inklusiver Schule? Bitte warten! Berücksichtigung des Kindeswohls im Asylwesen? Passiert kaum. Ein Impuls zu Österreichs Kinderrechts-Baustellen.

Impuls 2

Mag. Dr. Sabine Buchebner-Ferstl (ÖIF)
Das Wohl des Kindes aus unterschiedlichen Perspektiven – Was brauchen Kinder, damit es ihnen gut geht?
Eine aktuelle ÖIF-Studie widmet sich der Frage, wie der Begriff des Kindeswohls aus verschiedenen Blickwinkeln konzipiert wird. In diesem Impuls werden die Unterschiede und Kongruenzen in den Sichtweisen von Eltern, Kindern sowie Expert/innen verschiedener Fachrichtungen herausgearbeitet.

Impuls 3

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal (ÖIF)
Kinderschutz in Österreich – Von Einzelregelungen zum Bundeskinderschutzgesetz

Kinderschutz ist in Österreich punktuell in Einzelgesetzen geregelt. Eine bundeseinheitliche Vorgabe zur Umsetzung von Schutzkonzepten in Einrichtungen, die mit Kindern arbeiten, fehlt aber. Der Impuls zeigt, wie mit bestehenden rechtlichen Möglichkeiten Kinderschutzmaßnahmen vorgeschrieben werden können und wie sich ein Bundeskinderschutzgesetz verwirklichen ließe.

Kontakt

Mag. Rudolf Karl Schipfer
rudolf.schipfer@oif.ac.at
01 / 4277-48913


Gender Equality for Parents@Work

EU-ExpertInnen Meeting

Im Rahmen des EU-Projekts 'parents@work' tauschten sich am 1. März 2021 ExpertInnen aus ganz Europa zur Diskriminierung von Eltern am Arbeitsmarkt aus. Bergmann und Sorger (L&R Sozialforschung) berichteten für Österreich, dass Mütter und Väter nach Rückkehr aus der Karenz oder bei Teilzeitwünschen immer wieder von Diskriminierung betroffen sind. Die Coronapandemie verschärft Problemstellungen für Erwerbstätige mit Betreuungsaufgaben in vielen EU-Ländern. Von Seiten des ÖIF nahmen Sonja Dörfler-Bolt und Eva-Maria Schmidt teil. Weitere Informationen finden Sie unter https://parentsatwork.eu/


Diversity/Equality. Management von Vielfalt. Diskriminierungsschutz

Eine Lehrveranstaltungsreihe an der Universität Wien

In einer Epoche der rasanten Globalisierung und wachsenden, internationalen Verflechtungen nimmt der Umgang mit Vielfalt einen immer höheren Stellenwert ein. Diversität eröffnet Chancen, birgt aber auch Spannungen. Die Lehrveranstaltungen bieten das Rüstzeug, um die Chancen zu nutzen und um Spannungen in der Gesellschaft abzubauen.

An der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien wird zu diesem Fragenkreis im aktuellen Studienjahr eine Lehrveranstaltungsreihe für alle Studienrichtungen und auch externe Interessent/Innen angeboten. Ein Einstieg ist in jedem Semester möglich. Die Reihe ist in zwei Semestern abschließbar. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Veranstaltungsbroschüre.