Stellenausschreibung am ÖIF

Wissenschaftliche*r Projektmitarbeiter*in gesucht

Zur Unterstützung in unseren sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsprojekten suchen wir eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in, die*der Freude am Thema Familie mitbringt. Das Aufgabengebiet umfasst Recherchen und Analysen in breit angelegten familienwissenschaftlichen Studien. Sie werden Teil eines interdisziplinären Forscher*innenteams, das quantitative und qualitative Forschungsprojekte zu Familienfragen ausführt.

Zur Ausschreibung


Vergleich der Familienleistungen in 22 EU-Staaten

Im Rahmen dieser Studie wird der Frage nachgegangen, wie sich Höhe und Art der Ausgaben in 22 EU-Staaten in den letzten beiden Jahrzehnten verändert haben. Es soll aufgezeigt werden, wie sich Österreich in diesem Vergleich verortet und welche Entwicklungen sich hier in den Jahren 2018 bis 2021 abzeichnen. Die Ergebnisse verdeutlichen einen Trend in Österreich zu mehr Ausgaben für Sachleistungen und steuerlichen Unterstützungen und damit eine Verschiebung weg von den noch immer deutlich überwiegenden monetären Transfers.

Working Paper 98 (PDF)


Corona und Paarbeziehungen

Eine neue ÖIF-Studie analysiert die Corona-Krise unter dem Aspekt von Partnerschaftsbiografien: Wie haben Paare und Singles das erste Jahr der Pandemie erlebt? Welche neuen Gewohnheiten, aber auch Konflikte etablierten sich? Und gab es tatsächlich „Lockdownbabys“ oder „Scheidungswellen“? Die Analyse fußt auf den Daten des Austrian Corona Panel Projects (ACPP) mit 21 Befragungswellen sowie einer eigenen Online-Erhebung mit 772 Studienteilnehmer/innen, die Jahr 1 der Krise retrospektiv betrachten.

Forschungsbericht 44 (PDF)


Grey Divorce in Österreich

Grey Divorce ist in der westlichen Welt und auch in Österreich ein wachsendes Phänomen. Ziel der vorliegenden Studie ist die erstmalige fokussierte Beleuchtung der Thematik der Scheidung von Personen ab 50 Jahren in Österreich. Dafür wurde eine Literaturanalyse erstellt, die Entwicklung von Scheidungen in den letzten Jahrzehnten anhand von administrativen Daten analysiert sowie eine qualitative Untersuchung auf Basis von biografischen narrativen Interviews mit betroffenen Männern und Frauen durchgeführt.

Forschungsbericht 43 (PDF)


Fokus Jugend 2022

Für Personen, die in den Bereichen Jugendpolitik und Jugendarbeit tätig sind, bietet die Publikation „Fokus Jugend“ übersichtlich aufbereitete Zahlen, die die Situation der Jugend in Österreich darstellen und Trends sichtbar machen. Aus den Bereichen Bevölkerungsstatistik, Migration, Bildung und Ausbildung, Internetnutzung, Arbeitswelt sowie Gesundheit und Lebensbedingungen sind die wichtigsten jugendrelevanten Eckdaten in diesem Heft zusammengefasst.

Fokus Jugend 2022 (PDF)


Evaluierung des Kinderbetreuungsgeldkontos und der Familienzeit

Die Evaluierung des Kinderbetreuungsgeldkontos und der Familienzeit (Durchführung 2018 bis 2021) war als mehrstufiges Projekt mit unterschiedlichen methodischen Zugängen angelegt, das auf zwei Analyseebenen basierte: (1) der Ebene der Organisation und Verwaltung und (2) der Ebene der Bezieher und Bezieherinnen. Zentrale Fragestellung war, ob die Zielsetzungen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, die Väterbeteiligung zu erhöhen und die Gleichstellung von Frauen und Männern zu fördern, erreicht werden.

Zu den Studien


Familienforschung auf Twitter

Das Österreichische Institut für Familienforschung ist nunmehr auf Twitter präsent. Laufend informieren wir dort mit Kurznachrichten über aktuelle Veröffentlichungen, Forschungsergebnisse und Projekte. Wir bringen Medienberichte über das Institut, laden zu Veranstaltungen ein und berichten über Aktivitäten der ÖIF-Mitarbeiter/innen: #oif_univie
Folgen Sie uns: twitter.com/oif_univie


Wie beeinflussen beitragsfreie Kindergärten die Erwerbstätigkeit?

Die Diskussion um die Sinnhaftigkeit beziehungsweise adäquate Höhe von Elternbeiträgen für Elementarbildungseinrichtungen wird bereits jahrzehntelang geführt. Oft wird argumentiert, dass gerade Elementarbildung ein gesellschaftliches Gut ist, das somit auch öffentlich zu finanzieren sei. Eine wesentliche weiterführende Frage ist der Effekt von Elternbeiträgen auf das Erwerbsverhalten der Mütter. Diese wird im vorliegenden Working Paper anhand ausgewählter quantitativ-empirischer Methoden behandelt.

Working Paper 97 (PDF)