6. Österreichischer Familienbericht 2009–2019

Rund alle 10 Jahre wird in Österreich ein Familienbericht erstellt. Auch der nun publizierte
6. Österreichische Familienbericht folgt dem Anspruch, die rezenten Entwicklungen der Familie und ihres Umfelds wissenschaftlich ausgewogen und repräsentativ abzubilden. Damit bildet der aktuelle Österreichische Familienbericht erneut das Fundament der empirischen Evidenz und inhaltlichen Analyse, auf das künftige Reformen wie auch Neuausrichtungen einzelner familienpolitischer Maßnahmen aufbauen können.

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Familien in Zahlen 2020

Familien in Zahlen (FiZ), die bewährte Zusammenstellung familienrelevanter Statistiken, wurde 2020 aktualisiert und zeigt die Veränderungen von Kennzahlen in den letzten zehn Jahren und bietet Daten zu Themen wie z. B. Geburten und Fertilität, Haushalts- und Familienformen, Erwerbstätigkeit, Kinderbetreuung sowie europäische Vergleichsdaten. Die Tabellen sind mit Lesebeispielen versehen und ein Glossar erklärt familienstatistische Fachausdrücke.

Familien in Zahlen 2020 (PDF)


Elternbildung im digitalen Zeitalter

Die klassische Elternbildung und digitale Angebote stehen in einem zwiespältigen Verhältnis zueinander: Einerseits werden im Bereich der Erziehung über das Internet auch fragwürdige Konzepte transportiert, andererseits bieten digitale Medien erweiterte Möglichkeiten, Eltern zu erreichen. Die Ergebnisse einer Fragebogenerhebung bei 370 Müttern und Vätern zeigen, welche Rolle digitalen Medien im Erziehungsalltag zukommt und welche Implikationen sich daraus für die klassische Elternbildung ergeben.

Forschungsbericht 34 (PDF)


Verhaltensökonomie und die Vereinbarkeit von Familie und Erwerb

Nach wie vor ist in Österreich die Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen den Geschlechtern durch großes Ungleichgewicht gekennzeichnet. Klassische Maßnahmen der Familienpolitik waren bei der Aufhebung dieser Unterschiede bislang eingeschränkt erfolgreich. Ziel der vorliegenden Studie ist es, aufzuzeigen, wie mit Hilfe verhaltensökonomischer Maßnahmen zusätzlich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert und die Väterbeteiligung an der Kinderbetreuung erhöht werden kann.

Forschungsbericht 33 (PDF)


Legal Analysis zu Fragen des Kinderschutzes

Kinderschutz ist in Österreich punktuell geregelt, es fehlt aber eine bundesweite Regelung, die jene Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen durch ihr Geschäftsmodell zu tun haben, zur Etablierung von Schutzkonzepten und -richtlinien verpflichtet. Im Working Paper wird aufgezeigt, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen, öffentlichen ebenso wie privaten Einrichtungen und Einzelpersonen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, die Implementierung von Kinderschutzrichtlinien vorzuschreiben.

Working Paper 93 (PDF)


Kleinkindbetreuung in Niederösterreich

Die Betreuungssituation von unter 3-jährigen Kindern in Niederösterreich steht im Fokus dieser Publikation. Es wurde untersucht, welche Lösungen Eltern für die Betreuung ihrer Kleinkinder finden und welche Bedürfnisse und Präferenzen sie diesbezüglich haben. Dabei geht es sowohl um die Nutzung privater als auch formeller Betreuungsangebote. Als zentrale Einflussgröße für die gewählte Betreuung wird das Erwerbsverhalten der Eltern mitdiskutiert. Die Studie wurde 2019 in Kooperation mit der AK NÖ durchgeführt.

Working Paper 92 (PDF)


Frauen in der Arbeitswelt

Die Studie zeigt die Entwicklungen im Erwerbsarbeitsverhalten von Frauen in Österreich und die Bedeutung vielfältiger Arbeitszeitmodelle auf. Die Ergebnisse machen deutlich, dass die damit zusammenhängenden Leitvorstellungen die Geschlechtergleichstellung eher behindern als fördern. Die Datengrundlage sind Gruppendiskussionen und Interviews mit insgesamt 30 Arbeitgeber/innen und 25 Arbeitnehmer/innen österreichweit sowie Analysen der Arbeitskräfteerhebungen 2008 bis 2018.

Forschungsbericht 32 (PDF)