Politische Entscheidungen in Zielkonflikten

Überlastung der Intensivstationen oder gesundheitliche Kollateralschäden? Vermeidung von Toten oder wirtschaftliches Desaster?  In einem Gastbeitrag erklärt Wolfgang Mazal das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Politik bei gesellschaftlich wichtigen Entscheidungsfragen. Dieser Beitrag ist als Editorial in ecolex 5/2020 (Verlag MANZ, Wien) erschienen.


DigiGen – Kinder, Jugendliche und digitale Medien

Im Zuge des EU-Förderprogramms Horizon 2020 führt das ÖIF in einem Konsortium unter der Leitung der Universität Oslo das Projekt 'The impact of technological transformations on children and youth - DigiGen' durch. Zentrale Fragestellungen befassen sich mit den Auswirkungen der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) auf Kinder und Jugendliche. Aktuelles zum EU-Projekt finden Sie unter DigiGen und in den sozialen Netzwerken Twitter, Facebook und LinkedIn.


Studienteilnahme: Familienleben während der Corona-Krise

Zwei aktuelle Online-Studien der Fakultät für Psychologie der Universität Wien beschäftigen sich mit den Auswirkungen des Coronavirus auf den Alltag der Familien und das soziale Leben.
Nicht allein zu Haus: Das Familienleben während der Corona-Krise:
Die Studie thematisiert, ob die Familie in dieser herausfordernden Zeit als Schutzfaktor für Jugendliche dient.
#stayathome – Strategien zur Stressreduktion für Eltern in der Corona-Pandemie:
Eltern mit mindestens einem Kind zwischen 3 bis 18 Jahren, das vor der Corona-Krise Kindergarten oder Schule besuchte, stehen im Fokus der Studie. 


Familien in Zahlen 2019

Das statistische Nachschlagewerk „Familien in Zahlen“ (FiZ) wurde aktualisiert und steht ab sofort zum Download zur Verfügung. FiZ enthält neben einer Übersicht über die Veränderungen wichtiger familienbezogener Kennzahlen von 2008 bis 2018 u. a. Zahlen zu den folgenden Themen: Geburten und Fertilität, Eheschließungen/Scheidungen/Eingetragene Partnerschaften, Haushaltsformen, Kinderbetreuung sowie europäische Vergleichsdaten.

Familien in Zahlen 2019 (PDF)


Diversität in Österreich und Japan

Seit vielen Jahren veranstalten die Universitäten Wien und Kyoto jährlich ein gemeinsames japanisch-österreichisches Symposium zu aktuellen und interdisziplinären Fragen der Sozialpolitik. Die Verantwortlichen dieser Partnerschaft, Wolfgang Mazal (Universität Wien, ÖIF) und Takashi Muranaka (Universität Kyoto) haben kürzlich einen Sammelband herausgegeben. Er beinhaltet Konferenzbeiträge von Wissenschaftler/innen aus Japan und Österreich, die zum Thema „alternde Gesellschaften“ entstanden sind. Aus dem ÖIF haben Christine Geserick und Norbert Neuwirth Beiträge zum Thema (Un)gleichbehandlung der Geschlechter verfasst.

Buchinformation


Politische Partizipation

Diese Studie untersucht, wie sich der Gender-Gap bei der Politikpartizipation und politischen Repräsentation in Österreich im Vergleich zu anderen Ländern entwickelt hat und welche Faktoren die Teilhabechancen von Frauen beeinflussen. Dafür wurden Verwaltungsdaten analysiert und Auswertungen des European Social Survey angestellt, um Veränderungen in Einstellungen und Verhalten abzubilden. Neben einer Literaturanalyse werden Ergebnisse einer qualitativen Erhebung unter österreichischen Kommunalpolitikerinnen präsentiert, die über ihre Erfahrungen und ihren Weg in die Politik erzählten.

Forschungsbericht Nr. 31 (PDF)


Gewalt in der Erziehung – Vergleich Japan/Österreich

Aus einer sozialkonstruktivistischen Perspektive geht die vorliegende Studie einerseits der Frage nach, vor welchem kulturellen Hintergrund Gewalt in der Erziehung in Japan und Österreich bzw. im deutschsprachigen Raum konstruiert ist. Andererseits werden über Expert/innen-Interviews Erkenntnisse gewonnen über das jeweilige Gewaltverständnis, die Anwendung von Gewalt an Kindern und Jugendlichen in der Erziehung durch Eltern sowie Faktoren, die das Verständnis und die Wahrnehmung von Gewalt an Kindern und Jugendlichen beeinflussen.

Buchinformation (PDF)


Integrationsfaktor Familie

Österreich hat in den vergangenen Jahren einer wachsenden Zahl von Menschen Asyl und subsidiären Schutz gewährt, vor allem aus Syrien und Afghanistan sind viele Menschen zu uns gekommen. Im Auftrag des Österreichischen Integrationsfonds hat sich das ÖIF in einer qualitativen Studie der Frage gewidmet, wie Familie und Integration zusammenspielen. Auf Basis von 31 Interviews mit Flüchtlingen wurde analysiert, wie die jeweilige Familiensituation die Teilhabe am sozialen Leben der österreichischen Mehrheitsgesellschaft strukturiert, d.h. fördern oder auch hemmen kann.

Bericht (PDF)