25 Jahre ÖIF

Vor 25 Jahren wurde das ÖIF als selbstständiges Forschungs- und Politikberatungsinstitut gegründet und hat sich seither als sozialwissenschaftliche Familienforschungseinrichtung in Österreich etabliert. Am 16. Mai 2019 fand eine Festveranstaltung in der Skylounge der Universität Wien statt. Einen Bericht mit Fotos finden Sie hier.


Fokus Jugend 2019

„Fokus Jugend“ bietet übersichtlich aufbereitete Daten zur Situation der Jugend in Österreich. Aus den Bereichen Bevölkerungsstatistik, Migration, Bildung und Ausbildung, Internetnutzung, Arbeitswelt sowie Gesundheit und Lebensbedingungen sind die wichtigsten jugendrelevanten Zahlen in diesem Heft zusammengefasst. Fokus Jugend 2019 (PDF)


Demenz und Familie

Zurzeit leben in Österreich etwa 130.000 Personen, die an einer Form von Demenz erkrankt sind. Die Tendenz ist steigend. Eine neue Studie des ÖIF hat die Bedeutung der Erkrankung im Familienkontext untersucht. In der qualitativen Studie haben Sabine Buchebner-Ferstl und Christine Geserick österreichweit Familienangehörige von Demenzpatient/innen interviewt, die verschiedene Betreuungs-Settings gewählt haben (familiale Pflege, 24h-Betreuung, stationäre Unterbringung).

Forschungsbericht Nr. 30 (PDF)


Evaluierung des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetzes (B-KJHG) 2013

Die Zielsetzung des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetzes 2013 (B-KJHG) war u.a. der verbesserte Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt in der Familie sowie die Prävention von Erziehungsproblemen. Das ÖIF erhob im Rahmen der Evaluierung des B-KJHG unterschiedliche Perspektiven zur Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe. So wurden u.a. fallführende Sozialarbeiter/innen, mitteilungspflichtige Fachkräfte, Eltern und Jugendliche in Voller Erziehung befragt. Berichte und Tabellenbände finden Sie hier.


Familien in Zahlen 2018

Das statistische Nachschlagewerk „Familien in Zahlen“ (FiZ) wurde aktualisiert und steht seit Ende 2018 zum Download zur Verfügung. FiZ enthält neben einer Übersicht über die Veränderungen wichtiger familienbezogener Kennzahlen von 2007 bis 2017 u.a. Zahlen zu den folgenden Themen: Geburten und Fertilität, Eheschließungen/Scheidungen/Eingetragene Partnerschaften, Haushaltsformen, Kinderbetreuung sowie europäische Vergleichsdaten. Familien in Zahlen 2018 (PDF)


Audit familienfreundlichegemeinde

Mit dem Audit familienfreundlichegemeinde können Kommunen ihre Familienfreundlichkeit unter Einbeziehung der Betroffenen nachhaltig weiterentwickeln. Die vorliegende Studie zeigt die Erfahrungen mit dem strukturierten und selbstverpflichtenden Auditprozess und gibt Einblick in die Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen in den Kommunen. Zusätzlich wird auch analysiert, warum Gemeinden nicht am Audit teilnehmen.

Working Paper Nr. 91 (pdf)


Welche Ausgaben tätigen Familien für ihre Kinder?

„Was kostet ein Kind?“ Diese einfache Frage kann in Österreich eigentlich nicht mehr beantwortet werden. Da die Referenzwerte aus dem Jahr 1964 stammen, führte das ÖIF Anfang 2018 eine Pilotstudie durch, die die Möglichkeiten der Erhebung der direkten Kinderkosten testete. Die methodischen Erkenntnisse werden im Working Paper Nr. 90 wiedergegeben.

Working Paper Nr. 90 (pdf)


Tagungsband zum 5. Fachkongress Familienforschung

Gesellschaftliche Modernisierungsprozesse fordern nicht nur die Familien selbst, sondern auch Politik, Praxis und Wissenschaft. Der Band liefert sowohl inhaltliche als auch methodische Beiträge zu aktuellen Themen der Lebenswirklichkeit von Familien sowie der Zukunft des gesellschaftlichen Miteinanders. Die Fragmentierung der Elternschaft, Reproduktionsmedizin, Eltern- und Familienbildung, Migration, Multilokalität von Familien sowie Bildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen geben nur einen auszugsweisen Eindruck in die Vielfältigkeit der Beiträge.
Das Buch ist im Barbara Budrich Verlag erschienen und enthält deutsche und englische Beiträge: Buchinformation (pdf)


Kosten-Nutzen-Analyse der Elementarbildungsausgaben in Österreich

Die öffentlichen Ausgaben für Elementarbildungseinrichtungen sind kontinuierlich gestiegen. Insbesonders ab 2008 kam es aufgrund mehrerer Bund-Länder-Vereinbarungen zum verstärkten Ausbau von Krippen und Kindergärten. Die vorliegende Studie analysiert die volkswirtschaftlichen Rückflusseffekte dieser zusätzlichen Investitionen. Hat sich der Ausbau der Elementarbildungsinvestition etwa schon jetzt gerechnet? Forschungsbericht Nr. 26 (PDF)