Wie beeinflussen beitragsfreie Kindergärten die Erwerbstätigkeit?

Die Diskussion um die Sinnhaftigkeit beziehungsweise adäquate Höhe von Elternbeiträgen für Elementarbildungseinrichtungen wird bereits jahrzehntelang geführt. Oft wird argumentiert, dass gerade Elementarbildung ein gesellschaftliches Gut ist, das somit auch öffentlich zu finanzieren sei. Eine wesentliche weiterführende Frage ist der Effekt von Elternbeiträgen auf das Erwerbsverhalten der Mütter. Diese wird im vorliegenden Working Paper anhand ausgewählter quantitativ-empirischer Methoden behandelt.

Working Paper 97 (PDF)


Familien in Zahlen 2021

Familien in Zahlen (FiZ), die bewährte Zusammenstellung familienrelevanter Statistiken, wurde 2021 aktualisiert und zeigt die Veränderungen von Kennzahlen in den letzten zehn Jahren und bietet Daten zu Themen wie z. B. Geburten und Fertilität, Haushalts- und Familienformen, Erwerbstätigkeit, Kinderbetreuung sowie europäische Vergleichsdaten. Die Tabellen sind mit Lesebeispielen versehen und ein Glossar erklärt familienstatistische Fachausdrücke. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf familienbezogene Kennzahlen werden in einem Sonderkapitel dargestellt.

Familien in Zahlen 2021 (PDF)


Flexible working for all?

Dieser Artikel wurde aus dem Projekt 'Frauen in der Arbeitswelt' im Journal of Family Research publiziert. Auf Grundlage von Gruppendiskussionen und Interviews mit Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen, zeigt die Studie auf, wie insbesondere Teilzeiterwerbstätigkeit und die damit zusammenhängende Flexibilität als neue Norm konstruiert wird, vor allem für Frauen, die (potentiell) Kinder haben. Die Ergebnisse machen deutlich, dass die damit zusammenhängenden Leitvorstellungen die Geschlechtergleichstellung eher behindern als fördern, weil Männer, die als Partner dieser Frauen unterstützend wirken könnten, nicht als Zielgruppe angesehen werden.
Flexible working for all
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Ausgaben für Elementarbildung und Kinderbetreuung

Die Ausgaben der öffentlichen Hand für Kindergärten, Krippen, Horte und Altersgemischte Gruppen stiegen zwischen 2008 und 2017 von € 1,46 auf € 2,61 Mrd. (+ 79,4 %). In einer Aktualisierung des ÖIF-Working Papers „Kosten der Kinderbetreuung“ aus dem Jahr 2010 analysiert der Bericht Unterschiede zwischen Betreuungsformen und Bundesländern. Die Ausgabenentwicklung wird in Bezug zu relevanten Hintergrunddaten wie der Bevölkerungsentwicklung gesetzt, um Erklärungsansätze für unterschiedliche Ausgabenniveaus zu liefern.

Working Paper 96 (PDF)


Kostenschätzung Ausbau Elementarbildung

Im Jahr 2015 entwickelte eine interdisziplinäre Expert/innengruppe Handlungsempfehlungen zum Ausbau des Elementarbildungsbereichs. Das ÖIF schätzte Ende 2015 im Rahmen einer darauf aufbauenden Studie die zu erwartenden Kosten der wichtigsten Komponenten dieser Empfehlungen. Diese Kostenschätzungen wurden im Oktober 2020 anhand neuer Daten aktualisiert. Der Prognosezeitraum reicht nun bis zum Jahr 2030. Aus heutiger Sicht werden strukturelle Änderungen in Wachstum der relevanten Kostenkomponenten erkennbar. 

Forschungsbericht 42 (PDF)


Personenbetreuung aus Sicht von Betreuten und Angehörigen

Rund 25.000 Pflegebedürftige haben in Österreich eine Personenbetreuung ("24-Stunden-Betreuung"). Wie erleben sie und ihre Angehörigen dieses Arrangement? Was macht eine "gute" Betreuungsperson aus? Wo gibt es Konfliktpotenzial? Die Grounded-Theory-Studie widmet sich diesen und weiteren Fragen. Die Interviews wurden zu Beginn der Corona-Pandemie geführt und zeigen noch mal mehr, wie sehr die Familien auf die Personenbetreuer/innen angewiesen sind und wie sie agieren, um das Arrangement aufrechtzuerhalten.

Forschungsbericht 41 (PDF)


Fokus Jugend 2021

„Fokus Jugend“ bietet übersichtlich aufbereitete Daten zur Situation der Jugend in Österreich. Aus den Bereichen Bevölkerungsstatistik, Migration, Bildung und Ausbildung, Internetnutzung, Arbeitswelt sowie Gesundheit und Lebensbedingungen sind die wichtigsten jugendrelevanten Zahlen in diesem Heft zusammengefasst.

Fokus Jugend 2021 (PDF)


6. Österreichischer Familienbericht 2009–2019

Rund alle 10 Jahre wird in Österreich ein Familienbericht erstellt. Auch der nun publizierte
6. Österreichische Familienbericht folgt dem Anspruch, die rezenten Entwicklungen der Familie und ihres Umfelds wissenschaftlich ausgewogen und repräsentativ abzubilden. Damit bildet der aktuelle Österreichische Familienbericht erneut das Fundament der empirischen Evidenz und inhaltlichen Analyse, auf das künftige Reformen wie auch Neuausrichtungen einzelner familienpolitischer Maßnahmen aufbauen können.

Hier geht es >> zum 6. Österreichischen Familienbericht
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