Archiv vergangener Meldungen


Evaluierung des Kinderbetreuungsgeldkontos und der Familienzeit

Die Evaluierung des Kinderbetreuungsgeldkontos und der Familienzeit (Durchführung 2018 bis 2021) war als mehrstufiges Projekt mit unterschiedlichen methodischen Zugängen angelegt, das auf zwei Analyseebenen basierte: (1) der Ebene der Organisation und Verwaltung und (2) der Ebene der Bezieher und Bezieherinnen. Zentrale Fragestellung war, ob die Zielsetzungen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, die Väterbeteiligung zu erhöhen und die Gleichstellung von Frauen und Männern zu fördern, erreicht werden.

Zu den Studien


Wie beeinflussen beitragsfreie Kindergärten die Erwerbstätigkeit?

Die Diskussion um die Sinnhaftigkeit beziehungsweise adäquate Höhe von Elternbeiträgen für Elementarbildungseinrichtungen wird bereits jahrzehntelang geführt. Oft wird argumentiert, dass gerade Elementarbildung ein gesellschaftliches Gut ist, das somit auch öffentlich zu finanzieren sei. Eine wesentliche weiterführende Frage ist der Effekt von Elternbeiträgen auf das Erwerbsverhalten der Mütter. Diese wird im vorliegenden Working Paper anhand ausgewählter quantitativ-empirischer Methoden behandelt.

Working Paper 97 (PDF)


Integration digitaler Technologien im Leben von 5- bis 10-Jährigen und ihren Familien

Wie beeinflussen digitale Technologien das Leben von fünf- bis zehnjährigen Kindern und ihren Familien? Auf Basis einer qualitativen und ländervergleichenden Studie im Rahmen des EU Projektes DigiGen wird diese Frage im vorliegenden Endbericht beantwortet und diskutiert. Es wird gezeigt, wie digitale Technologien auf die unterschiedlichste Art und Weise zum Alltag von Kindern und ihren Familien gehören und in einer konstruktiven Weise dazu beitragen, im Sinne von "doing family" Familie täglich neu herzustellen.

DigiGen Working Paper 8 (PDF)


Familien in Zahlen 2021

Familien in Zahlen (FiZ), die bewährte Zusammenstellung familienrelevanter Statistiken, wurde 2021 aktualisiert und zeigt die Veränderungen von Kennzahlen in den letzten zehn Jahren und bietet Daten zu Themen wie z. B. Geburten und Fertilität, Haushalts- und Familienformen, Erwerbstätigkeit, Kinderbetreuung sowie europäische Vergleichsdaten. Die Tabellen sind mit Lesebeispielen versehen und ein Glossar erklärt familienstatistische Fachausdrücke. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf familienbezogene Kennzahlen werden in einem Sonderkapitel dargestellt.

Familien in Zahlen 2021 (PDF)


Flexible Working for All?

Dieser Artikel wurde aus dem Projekt 'Frauen in der Arbeitswelt' im Journal of Family Research publiziert. Auf Grundlage von Gruppendiskussionen und Interviews mit Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen, zeigt die Studie auf, wie insbesondere Teilzeiterwerbstätigkeit und die damit zusammenhängende Flexibilität als neue Norm konstruiert wird, vor allem für Frauen, die (potentiell) Kinder haben. Die Ergebnisse machen deutlich, dass die damit zusammenhängenden Leitvorstellungen die Geschlechtergleichstellung eher behindern als fördern, weil Männer, die als Partner dieser Frauen unterstützend wirken könnten, nicht als Zielgruppe angesehen werden.
Flexible Working for All
(PDF)


6. Österreichischer Familienbericht 2009–2019

Rund alle 10 Jahre wird in Österreich ein Familienbericht erstellt. Auch der nun publizierte
6. Österreichische Familienbericht folgt dem Anspruch, die rezenten Entwicklungen der Familie und ihres Umfelds wissenschaftlich ausgewogen und repräsentativ abzubilden. Damit bildet der aktuelle Österreichische Familienbericht erneut das Fundament der empirischen Evidenz und inhaltlichen Analyse, auf das künftige Reformen wie auch Neuausrichtungen einzelner familienpolitischer Maßnahmen aufbauen können.

Hier geht es >> zum 6. Österreichischen Familienbericht
Hier geht es >> zu den bisherigen Österreichischen Familienberichten


Ausgaben für Elementarbildung und Kinderbetreuung

Die Ausgaben der öffentlichen Hand für Kindergärten, Krippen, Horte und Altersgemischte Gruppen stiegen zwischen 2008 und 2017 von € 1,46 auf € 2,61 Mrd. (+ 79,4 %). In einer Aktualisierung des ÖIF-Working Papers „Kosten der Kinderbetreuung“ aus dem Jahr 2010 analysiert der Bericht Unterschiede zwischen Betreuungsformen und Bundesländern. Die Ausgabenentwicklung wird in Bezug zu relevanten Hintergrunddaten wie der Bevölkerungsentwicklung gesetzt, um Erklärungsansätze für unterschiedliche Ausgabenniveaus zu liefern.

Working Paper 96 (PDF)


25 Jahre ÖIF

Vor 25 Jahren wurde das ÖIF als selbstständiges Forschungs- und Politikberatungsinstitut gegründet und hat sich seither als sozialwissenschaftliche Familienforschungseinrichtung in Österreich etabliert. Am 16. Mai 2019 fand eine Festveranstaltung in der Skylounge der Universität Wien statt. Einen Bericht mit Fotos finden Sie hier.