Digital Generation – Kinder, Jugendliche und digitale Medien

Im Rahmen des EU-Förderprogramms Horizon 2020 der Europäischen Kommission führt das ÖIF in einem Konsortium das Projekt 'The Impact of Technological Transformations on Children and Youth – DigiGen' durch. Aktuelles zum EU-Projekt finden Sie unter DigiGen und in den sozialen Netzwerken TwitterFacebook und LinkedIn.

Das unter der Leitung der Storby Universitetet – Oslo, Norwegen (OSLOMET) zusammengesetzte Konsortium umfasst die Partneruniversitäten:
Panteio Panepistimio Koinonikon Kaipolitikon Epistimon – Athen, Griechenland (UPSPS)
University of Leicester – Leicester, United Kingdom (ULEIC)
Universität Wien, Österreichisches Institut für Familienforschung – Wien, Österreich (UNIVIE)
Universitat de Girona – Girona, Spanien (UdG)
Universität Paderborn – Paderborn, Deutschland (UPB)
Universitatea Babes Bolyai – Cluj Napoca, Rumänien (UBB)
Tallinn University – Tallinn, Estland (TLU)
Confederation des Organisations Familiales de L’Union Européenne – Brüssel, Belgien (COFACE)

Laufzeit: Dezember 2019 – Ende 2022

Projektleitung am ÖIF: Dr. Olaf Kapella

 

Bereits erschienene Publikationen im Rahmen des WP3:

  • Olaf Kapella, Eva-Maria Schmidt, Susanne Vogl (2022): Integration of digital technologies in families with children aged 5-10 years: A synthesis report of four European country case studies. DigiGen Working Paper No. 8 (PDF)
  • Olaf Kapella, Merike Sisask (ED. 2021): Country reports presenting the findings from four case studies, Austria, Estonia, Norway, Romania. DigiGen Working Paper No.6. (PDF)
  • Theresa Lorenz, Olaf Kapella (2020): Children's ICT use and its impact on family life. Literature review. DigiGen Working Paper No.1. (PDF)

Zentrale Fragestellungen befassen sich mit den Auswirkungen der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) auf Kinder und Jugendliche. Um die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen möglichst umfassend darzustellen, wurde das Projekt in acht Work Packages (WP) aufgeteilt, die primär durch eine qualitative empirische Vorgehensweise gekennzeichnet sind:

  • Work Package 1: Management und Gesamtkoordination (Leitung: Universität Oslo)
  • Work Package 2: Darstellung der digitalen Transformation in Europa. Hier handelt es sich um einen Überblick über bestehende Studien in den unterschiedlichen Lebensbereichen von Kindern und Jugendlichen (Leitung: Universität Girona)
  • Work Package 3: Technologische Transformation in der Familie (Leitung: Universität Wien, Österreichisches Institut für Familienforschung)
  • Work Package 4: ICT und die Transformation in der Freizeit (Leitung: Universität Griechenland)
  • Work Package 5: ICT im Bildungsbereich (Leitung: Universität Paderborn)
  • Work Package 6: ICT und die Transformation in Bezug auf die zivile Partizipation – Digital Citizens (Leitung: Universität Leicester)
  • Work Package 7: Vergleiche, Reflektion und Integration aller Ergebnisse (Leitung: Universität Oslo)
  • Work Package 8: Impact sowie wissenschaftliche und öffentliche Beteiligung sowie Dissemination der Ergebnisse (Leitung: COFACE)

Methodische Vorgehensweise in WP 3 und WP 4:

Das ÖIF ist mit der Leitung, Konzeption, Durchführung und Zusammenschau der Ergebnisse der im Rahmen des WP 3 durchgeführten empirischen Arbeiten beauftragt. Sowohl Estland, Norwegen, Rumänien als auch Spanien führen im Rahmen des WP 3 empirische Arbeiten durch:

  • Überblick über relevante Studien und Daten zur Nutzung von ICT in der Familie und möglichen Impact auf Kinder sowie Jugendliche und der Familie
  • Durchführung von Fokusgruppen mit Kindern im Alter von 5 bis 6 Jahren
  • Durchführung von Fokusgruppen mit Kindern im Alter von 9 bis 10 Jahren.
  • Durchführung von Einzelinterviews mit Kindern beider Altersgruppen sowie max. zwei weiteren Familienangehörigen der Kinder, z. B. Eltern, Großeltern, Geschwister

In WP 4 ist das ÖIF unter anderem mit folgenden empirischen Arbeiten involviert:

  • Semi-strukturierte Interviews mit Kindern im Alter von 9 bis 12 und von 13 bis 15 Jahren
  • Kommunikationstagebücher mittels einer mobilen Handy-Applikation, die im Rahmen des Projekts entwickelt wird (MyView-App)
  • Gruppendiskussionen mittels eines zu entwickelnden Online-Video-Games